NISG 2026: Die Uhr tickt für Unternehmen – So sichern Sie sich gegen Cyberrisiken ab!
Heute ist der 30.06.2026, und die Zeit drängt. Das neue Netz- und Informationssystemsicherheitsgesetz, kurz NISG 2026, steht vor der Tür und wird am 1. Oktober 2026 in Kraft treten. Thomas Stubbings, Geschäftsführer von Cyber Trust Services, warnt, dass viele Unternehmen sich auf neue Anforderungen einstellen müssen. Vor allem die Pflicht zur nachvollziehbaren und prüfbaren Erfüllung gesetzlicher Anforderungen wird zur Herausforderung. Die Durchführungsverordnung der EU (DVO 2024/2690) legt fest, welche Sicherheitsmaßnahmen für NIS2-relevante Unternehmen notwendig sind – und das ist nicht ohne! Hier kommt das Cyber Trust Platinum Label ins Spiel, das die Anforderungen der Verordnung vollumfänglich abdeckt und an die Vorgaben der NIS-Behörde angepasst wird. Ein echtes Plus für Unternehmen, die ihren Kunden, Geschäftspartnern oder Aufsichtsbehörden gegenüber Nachweise führen müssen. Cyber-Sicherheit wird somit immer mehr zur Pflichtübung für die Führungsetagen.
Interessanterweise betrifft das NISG 2026 nicht nur die Unternehmen, die direkt unter diese Regelung fallen. Auch die Lieferketten sind betroffen. Lieferanten müssen ein angemessenes Sicherheitsniveau nachweisen, selbst wenn sie nicht direkt unter das Gesetz fallen. Das bedeutet, dass wir alle in einem Boot sitzen. Doch eines ist klar: Unternehmen sollten nicht auf den letzten Drücker reagieren. Es ist höchste Zeit, die Anforderungen zu prüfen und die notwendigen Nachweise vorzubereiten. Ab dem 1. Oktober 2026 werden gesetzliche Vorgaben nicht nur eingeführt, sondern auch nachweisbar sein müssen.
Kritische Sicherheitslücken und steigende Cyberangriffe
Ein weiterer Aspekt, den Unternehmen im Auge behalten sollten, ist die Sicherheit ihrer Systeme. Kritische Sicherheitslücken im SAP-Kern stellen eine ernsthafte Bedrohung dar. Der SAP Security Patchday im Juni 2026 hat 15 neue Sicherheitshinweise veröffentlicht, darunter vier mit einem CVSS-Wert von über 9,0, die als kritisch eingestuft werden. Authentifizierte Angreifer könnten signierte SAML-Nachrichten manipulieren, und eine Schwachstelle im RFC-Protokoll kann sogar einen Kernel-Absturz verursachen, und das ohne vorherige Anmeldung. Das ist schon fast kafkaesk, oder? Und während wir darüber nachdenken, berichten Statistiken, dass in Österreich im Januar 2026 durchschnittlich 1.676 Cyberangriffe pro Woche registriert wurden – ein Anstieg von 14 % im Vergleich zum Vormonat.
Die NIS2-Umsetzungsfrist ist bereits abgelaufen, und Unternehmen, die die neuen Regelungen nicht beachten, müssen mit Bußgeldern rechnen. Experten empfehlen einen fünfstufigen Prozess zur Umsetzung: Analyse, Implementierung, Dokumentation und schließlich die Zertifizierung. Sicherheitslabels wie das Cyber Trust Platinum Label könnten bald zum Standard gehören. Das heißt konkret: Auch die Lieferanten müssen Nachweise in Form von Standard-, Silber- oder Gold-Labels erbringen, um den Anforderungen gerecht zu werden.
Die Rolle der Cybersicherheit in der Unternehmensführung
Die Bedeutung von Cyber-Sicherheit kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Es geht nicht nur um die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben, sondern auch um Vertrauen und Geschäftsbeziehungen. Unternehmen müssen sich heute mehr denn je der Verantwortung bewusst sein, die sie gegenüber ihren Kunden und Partnern haben. Die Sicherheit der Lieferkette muss gewährleistet werden, und die Meldepflichten bei Sicherheitsvorfällen werden strenger. Das NISG 2026 gilt für rund 4.000 Unternehmen und Einrichtungen ab mittlerer Größe aus 18 gesellschaftlich relevanten Sektoren, und das ist kein Pappenstiel!
Bis zum Inkrafttreten gelten die Regelungen des NISG 2018. Aber auch hier ist Eile geboten. Die Registrierungspflicht für wesentliche und wichtige Einrichtungen muss bis zum 31. Dezember 2026 erfüllt sein, und die Selbstdeklaration über umgesetzte Risikomanagementmaßnahmen muss bis zum 30. September 2027 erfolgen. Das sind klare Fristen, die nicht ignoriert werden sollten, denn die Prüfungen durch die Cybersicherheitsbehörde können ab dem 1. Oktober 2028 angeordnet werden.
Zusammengefasst: Die NIS2-Richtlinie soll die Resilienz und Reaktion auf Sicherheitsvorfälle innerhalb der EU verbessern. Die Unternehmen, die sich jetzt vorbereiten, sind die Gewinner von morgen. Und vielleicht sind wir alle ein bisschen sicherer, wenn wir gemeinsam an einem Strang ziehen. Doch bis dahin bleibt noch einiges zu tun!
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