Heute ist der 29.06.2026 und in Wien, im FLiP – Erste Financial Life Park, tut sich etwas Spannendes im Bildungsbereich. Ein neues Crossmentoring-Programm wurde ins Leben gerufen, das Führungskräfte aus Schulen und Unternehmen zusammenbringt. Initiiert von Therese Niss, der Vorständin der MINTality Stiftung, zielt dieses Programm darauf ab, die Skepsis zwischen Wirtschaft und Bildung abzubauen. Ein heikles Thema, das jedoch für die zukünftige Entwicklung beider Bereiche von großer Bedeutung ist.

Die Innovationsstiftung für Bildung (ISB) hat die organisatorischen Zügel in die Hand genommen. Sie bringt nicht nur frischen Wind in die Bildungslandschaft, sondern hat auch den Anspruch, die Führungskompetenz von Schulleitungen zu stärken. Das Programm soll neun Paare aus Schulleitungen und erfahrenen Führungskräften der Wirtschaft zusammenbringen. Über einen Zeitraum von acht bis zehn Monaten arbeiten diese Tandems eng zusammen. Ein spannendes Experiment, das sowohl den Schulen als auch den Unternehmen neue Perspektiven eröffnen könnte!

Ein Blick hinter die Kulissen

Was steckt hinter dieser Initiative? Gerda Holzinger-Burgstaller, die CEO der Erste Bank, ist eine der Mentoren und sieht in innovationsfreudigen Schulen die Grundlage für einen wettbewerbsfähigen Wirtschaftsstandort. „Es ist wichtig, Schulleitungen zu ermutigen, ihre Organisationen mutiger und wirksamer zu führen“, sagt sie. Kathrin Weissenbacher, Schulleiterin am BGRG/WMS Simonsgasse, betont die Bedeutung von Teamarbeit und Austausch für die Bildungsqualität.

Das Programm umfasst nicht nur persönliche Treffen, sondern auch Workshops zu Führung und Organisationskultur. Die Teilnehmer erhalten Einblicke in Unternehmensführung und können gleichzeitig ihre eigenen Erfahrungen aus dem Schulalltag teilen. Eine echte Win-win-Situation! Es soll sogar ein Schulbesuch stattfinden, was sicherlich für alle Beteiligten eine spannende Erfahrung sein wird.

Wissenschaftlich begleitet und evaluiert

Besonders interessant ist, dass das Programm wissenschaftlich von der Pädagogischen Hochschule Wien begleitet wird. Die Evaluierung in der Pilotphase ist nicht nur ein reines „Schau mal, was wir gemacht haben“, sondern soll auch klären, wie effektiv diese Art des Austausches tatsächlich ist. Bei Erfolg könnte das Crossmentoring-Programm breiter ausgerollt werden. Ein Schritt in die richtige Richtung, um die Qualität an Schulen nachhaltig zu verbessern.

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Die ISB wurde 2017 gegründet, um das österreichische Bildungssystem innovationsfähiger zu machen. In Anbetracht der Herausforderungen, vor denen Schulen heute stehen, wie etwa die Digitalisierung und die sich ständig ändernden Anforderungen an die Bildung, ist dieser Ansatz mehr als notwendig. Schulleitungen sind entscheidend für die Qualität von Schulen, erhalten jedoch oft wenig Managementausbildung. Diese Lücke will das Crossmentoring-Programm schließen.

Was bleibt, ist die Hoffnung, dass dieser Austausch nicht nur den Schulleitungen, sondern auch den Unternehmen neue Impulse gibt. Ein fruchtbarer Boden für Innovation und Entwicklung – und das ist mehr als nur ein Programm, das nach ein paar Monaten wieder in der Schublade verschwindet. Hier könnte sich etwas entwickeln, das weit über die Grenzen von Wien hinausstrahlt.

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