Heute ist der 18.07.2026 und die Stimmung in Ravensburg könnte kaum besser sein. Die letzten Jahre haben uns gezeigt, dass die Stadt und die umliegenden Gemeinden nicht nur schön, sondern auch sicher sind. Das Polizeipräsidium Ravensburg hat im Jahr 2025 einen bemerkenswerten Rückgang der erfassten Kriminalitätsdelikte verzeichnet – zum dritten Mal in Folge! Das ist doch ein Grund zum Feiern, oder? Polizeisprecher Oliver Weißflog berichtet stolz von der niedrigsten Anzahl an Straftaten in den letzten zehn Jahren. Und das Beste? Im Jahr 2025 gab es keinen Mord oder Tötungsversuch, der tödlich endete. Ein Lichtblick, besonders wenn man die drei tödlichen Fälle im Vorjahr bedenkt.

Im Gegensatz dazu hat der Landkreis Lindau einen Anstieg von fast 2 Prozent an Delikten im Vergleich zum Vorjahr erlebt. Besonders in der Stadt Lindau stieg die Zahl der Straftaten um 4,8 Prozent. Die Polizei führt das auf die Grenznähe zurück. Aber wie steht es um das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung? Eine Umfrage namens „Heimatcheck“ der Schwäbischen Zeitung zeigt, dass sich die Menschen in der Region insgesamt sicher fühlen. Über 25.000 Teilnehmer haben an dieser Umfrage teilgenommen und das Sicherheitsgefühl an ihrem Wohnort bewertet. Der Landkreis Lindau erhielt 7,47 von 10 Punkten und belegt damit den zweiten Platz unter neun Landkreisen. Ravensburg landet auf dem dritten Platz, während der Bodenseekreis unter dem Durchschnitt auf Platz sechs liegt.

Überwachung und Sicherheit

Ein weiterer Schritt Richtung Sicherheit wurde im September 2025 gemacht, als am Ravensburger Bahnhof drei provisorische Kameratürme installiert wurden. Interessanterweise ist die Anzahl der Delikte im Bahnhofsbereich seit der Installation dieser Kameras gesunken. Das zeigt, dass solche Maßnahmen durchaus Wirkung zeigen können. Auch in Friedrichshafen gibt es Überlegungen zur Verbesserung der Sicherheit. Die Stadtverwaltung plant ein Konzept für Videoüberwachung, um den steigenden Straftaten entgegenzuwirken. Das soll möglicherweise bis 2027 umgesetzt werden. Sicherheit kostet zwar Geld, aber die Investition in das Wohlbefinden der Bürger scheint es wert zu sein.

Die bundesweite Lage

<pAber nicht nur lokal ist die Kriminalitätslage interessant. Die Polizeiliche Kriminalstatistik 2025 zeigt einen bundesweiten Rückgang der Gesamtkriminalität um 5,6 Prozent. Das sind 5.508.559 registrierte Fälle – und das ist wirklich bemerkenswert! Gewaltkriminalität hat ebenfalls abgenommen, insbesondere Raubdelikte, was uns hoffen lässt. Allerdings gibt es auch Schattenseiten: Die Sexualdelikte sind um 2,8 Prozent gestiegen und beim Wohnungseinbruchdiebstahl sehen wir sogar einen Anstieg von 5,7 Prozent. Man kann nicht alles mit einem positiven Blick sehen, aber die Aufklärungsquote blieb stabil bei 57,9 Prozent.

Ein Trend, der sich abzeichnet, ist die Verlagerung von Betrugsdelikten ins Digitale. Das Internet wird für viele Kriminelle immer attraktiver, und die Zahlen sprechen für sich: Inlandsbetrug ist um 8,4 Prozent gesunken, während Auslandbetrug um 7,0 Prozent gestiegen ist. Cybercrime macht ebenfalls einen Sprung nach vorne. Das sollte uns alle zum Nachdenken anregen. Wir leben in einer Zeit, in der man sich nicht nur auf die physische Sicherheit konzentrieren sollte, sondern auch auf die digitalen Gefahren achten muss.

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Die aktuelle Situation zeigt, dass wir auf einem guten Weg sind, aber dennoch Herausforderungen vor uns liegen. Ravensburg und die umliegenden Regionen haben viel erreicht, und es gibt einen klaren Trend zur Verbesserung der Sicherheit. Doch wie immer gilt: Stagnation ist Rückschritt. Die Entwicklungen werden uns weiterhin beschäftigen und wir sind gespannt, wie sich die Lage in den kommenden Jahren weiterentwickeln wird.

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