Achtsam morden: Ein Wochenende zwischen Chaos und Erkenntnis
Es ist der 17. Juli 2026, und in Ravensburg wartet ein schillerndes Theaterereignis auf die Zuschauer: „Achtsam morden 2“. Wer hätte gedacht, dass ein Strafverteidiger wie Björn Diemel, der immerhin einen Mafiaboss in seiner Obhut hat, ausgerechnet zu einem Achtsamkeitscoach geschickt wird? Aber so ist das Leben: die Ehefrau will, dass er seine Work-Life-Balance verbessert – und was macht der gute Mann? Er packt kurzerhand seine Tochter Emily ins Auto für ein Wochenende am See, während im Kofferraum ein gewisser Dragan Sergowicz, ein Mafiaboss, versteckt ist.
Das Wochenende entwickelt sich rasch zu einem Albtraum, als Dragan tot aufgefunden wird. Oh, die Ironie! Diemel wollte nur mal eine Auszeit vom stressigen Kanzleileben nehmen. Und während er sich mit seiner Achtsamkeit beschäftigt, gerät er mitten in einen Bandenkrieg. Man kann sich vorstellen, wie das endet: waghalsige Situationen, Misstrauen und ein ganzes Durcheinander – alles in einem kleinen Städtchen wie Ravensburg!
Ein Theaterstück voller Wendungen
Die Bühnenbearbeitung dieses spannenden Stoffes basiert auf dem Bestseller von Karsten Dusse und verspricht nichts weniger als ein Feuerwerk der Emotionen. Regie führt Marco Ricciardo, und die Bühne wird von Werner Kaus gestaltet – da darf man auf die Kulissen gespannt sein! Mit Unterstützung des Freundeskreises Theater Ravensburg e.V. wird das Stück lebendig, und es sind lediglich drei Darsteller:innen, die insgesamt dreiundzwanzig Rollen übernehmen. Wow, das ist schon eine schauspielerische Meisterleistung!
Doch zurück zu Diemel. Er hat nicht nur mit der Mafia zu kämpfen, sondern auch mit seiner privaten Situation. Immerhin hat er durch den Job in der Kanzlei nicht viel Zeit für seine Frau Katharina und Tochter Emily. Das bringt ihn dazu, sich von Katharina räumlich zu trennen, um an ihren Eheproblemen zu arbeiten. Und während er sich um Dragans Clan kümmert, sichert er der kleinen Emily einen Kitaplatz, indem er eine Kindertagesstätte übernimmt. Ein wahrer Balanceakt!
Das Dilemma der Work-Life-Balance
Die Frage der Work-Life-Balance, die uns alle beschäftigt, ist hier besonders brisant. Achtsamkeit wird immer mehr zum Schlagwort in der heutigen Zeit, und die Herausforderung, das Gleichgewicht zwischen Arbeit und Privatleben zu finden, ist nicht einfach. Björn Diemel, der im Laufe der Geschichte immer wieder mit seinen Entscheidungen hadert, zeigt, dass es nicht nur um die Trennung von „Work“ und „Life“ geht. Vielmehr ist es ein Zusammenspiel aller Lebensbereiche: Arbeit, soziales Umfeld, Körper und Sinn. Diese Balance zu finden, bedeutet, sich selbst immer wieder zu hinterfragen: Habe ich genug Zeit für die Dinge, die mich wirklich glücklich machen?
Und während Diemel in das Chaos der Unterwelt eintaucht – einschließlich der Bedrohung durch einen geheimnisvollen Erpresser und einem arabischen Clan – bleibt die Frage bestehen: Wie weit geht man, um wieder Frieden zu finden, nicht nur mit anderen, sondern auch mit sich selbst? Es ist eine spannende und turbulente Reise, die das Publikum in Ravensburg erwartet.
Wenn Sie also am 17. Juli 2026 Zeit haben, sollten Sie sich dieses Theaterstück nicht entgehen lassen. Es wird nicht nur unterhalten, sondern auch zum Nachdenken anregen – und das könnte auch für Björn Diemel eine Lektion sein: Achtsam morden ist leichter gesagt als getan!
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