Ravensburg, die charmante Stadt im Herzen von Baden-Württemberg, steht vor einer spannenden Veränderung im Bereich des öffentlichen Nahverkehrs. Ab Januar 2027 wird das On-Demand-Angebot MOBI fest in den Stadtverkehr integriert. Wer hätte gedacht, dass eine App den Alltag so erleichtern kann? Das Angebot, das bis dato vor allem in der Testphase war, wird ab dem Ende der Pilotphase im Dezember 2026 eine neue Rolle einnehmen: MOBI wird als flexibler Zubringer im Liniennetz fungieren – und das ist eine echte Nachricht für alle Pendler!

Der Ravensburger Gemeinderat hat am 22. Juni 2023 beschlossen, MOBI als festen Bestandteil des Stadtverkehrs zu etablieren, basierend auf dem Bericht zum Betriebsjahr 2025. Zukünftig wird das Angebot von den neu gegründeten Verkehrsbetrieben Schussental (VBS) betrieben. Das klingt nach einem frischen Wind, der da durch die Straßen weht. Der Haltepunkt Oberhofen wird zum Heimathafen für MOBI und wird die Linie 3 zwischen Gornhofen und Oberhofen bedienen. Ein weiterer Vorteil ist die Tangentialverbindung zum Haltepunkt Oberzell der Bodensee-Oberschwaben-Bahn (BOB) sowie zum Regiobus 700 in Richtung Konstanz. Eine echte Verknüpfung der Verkehrsangebote, die viele neue Möglichkeiten schafft!

Neue Perspektiven für den Nahverkehr

Das bisherige Bedienungsgebiet in der Ravensburger Innen- und Nordstadt sowie in Weingarten wird entfallen, aber keine Panik! MOBI konzentriert sich künftig auf den südlichen Bereich, insbesondere auf Gornhofen. Ein kluger Schachzug, denn im Jahr 2025 konnten bereits 14.589 Fahrgäste verbucht werden – fast genauso viele wie im Jahr zuvor. Über die gesamte Pilotphase hinweg wurden insgesamt rund 36.000 Fahrgäste befördert. Das zeigt, dass die Nachfrage da ist!

Sollte man sich Sorgen um die Wirtschaftlichkeit machen? Nun, MOBI hat bislang nicht kostendeckend gearbeitet. Für 2025 wird ein Defizit von rund 300.000 Euro ausgewiesen, wobei 59 Prozent dieses Defizits auf Personalkosten entfallen. Doch die Integration in die Verkehrsbetriebe Schussental soll den Betrieb wirtschaftlicher gestalten und eine engere Verknüpfung des On-Demand-Verkehrs mit dem bestehenden Liniennetz ermöglichen. Man darf gespannt sein, wie das alles funktionieren wird.

Die Zukunft der Mobilität

Die Buchung bleibt über die App twsMobil, und die vorgesehenen Fahrzeiten sind Montag bis Freitag zwischen 6.30 und 19 Uhr sowie samstags von 8.30 bis 19 Uhr. An Sonntagen übernimmt der reguläre Linienverkehr. Das klingt nach einem durchdachten System, das den Bedürfnissen der Fahrgäste Rechnung trägt. Die Verkehrsbetriebe Schussental werden ab dem 1. Januar 2027 den gesamten öffentlichen Nahverkehr auf den Linien 1 bis 7 im Schussental übernehmen. Ein kommunales Unternehmen, das 2025 von Ravensburg, Weingarten sowie den Gemeinden Baienfurt und Baindt gegründet wurde und für Planung, Betrieb und Personal verantwortlich ist.

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Die Integration solcher flexibler Kleinbusangebote könnte nicht nur die Mobilität in Ravensburg verbessern, sondern auch die Abhängigkeit vom privaten Auto verringern. Ein Punkt, der in ländlichen Regionen von großer Bedeutung ist. Diese On-Demand-Angebote ergänzen die oft dünnen öffentlichen Nahverkehrsangebote und tragen zur Mobilitätswende bei, die bis 2030 auch die Klimaziele im Verkehrssektor unterstützen soll. Eine Umfrage des VDV aus 2022 zeigt, dass die Zahl der On-Demand-Projekte kontinuierlich steigt und mittlerweile über 80 Projekte in Deutschland realisiert sind.

Das zeigt, dass die Novelle des Personenbeförderungsgesetzes (PBefG) positive Auswirkungen hat. Innovative Projekte im Bereich der Bedarfsverkehre werden mit Rechts- und Planungssicherheit umgesetzt. Rund 70 Unternehmen waren an der Umfrage beteiligt, mit mehr als 400 Fahrzeugen in Linienbedarfsverkehren – über zwei Drittel dieser Fahrzeuge sind elektrisch! Das ist doch echt ein Schritt in die richtige Richtung. Ein nachhaltiger öffentlicher Nahverkehr wird immer wichtiger, und das ist ein gutes Signal für die Zukunft.

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