Heute ist der 28.04.2026 und die Welt der Technologien befindet sich im ständigen Wandel. Umso wichtiger ist es, die Entwicklungen genau im Blick zu behalten und gezielt darauf zu reagieren. Die Wirtschaftskammer Österreich hat beim Open-i-Kongress die „Innovation Map“ vorgestellt, ein interaktives Tool, das 105 globale Zukunftstechnologien erfasst. Diese Map bietet eine umfassende Übersicht über den Entwicklungsstand einzelner Technologien sowie deren wirtschaftliche, gesellschaftliche und ökologische Auswirkungen.

Unter den erfassten Technologien finden sich spannende Innovationen wie Gehirnchip-Implantate, smarter Straßenbelag und sogar Lebensmittel aus dem 3D-Drucker. Besonders für Unternehmen, die strategische Entscheidungen treffen wollen, stellt die „Innovation Map“ ein wertvolles Instrument dar. Sie ermöglicht es, Reifegrade der Technologien einzuschätzen und zeigt, wo Europa technologisch stark ist und wo es noch Lücken gibt.

Der Aufruf zur Innovation

Wim Ouboter, CEO von Micro Mobility Systems, hat beim Kongress eindringlich auf die Notwendigkeit von Konsequenz in der Innovation hingewiesen. Ouboter, der den Mini-Scooter entwickelt hat und auch den Microlino – ein kleines, elektrisches Auto mit zwei Sitzen, 90 km/h Höchstgeschwindigkeit und einer Reichweite von bis zu 230 km – produziert, betont, dass es in Europa Anreize braucht, um konkurrenzfähig zu bleiben. Bislang wurden bereits 5.000 Microlinos in einer Fabrik in China gefertigt, um Kosten zu sparen. Doch Ouboter kritisiert auch die veralteten Gesetze und langen Verfahren, die den Fortschritt bremsen.

Sein Appell ist klar: Die größte Gefahr liegt nicht in der Künstlichen Intelligenz, sondern in der Annahme, dass man sich Zeit lassen kann. Europa muss entscheiden, ob es aktiv handelt oder abwartet. Umso wichtiger ist es, dass kleine und mittlere Unternehmen (KMU) die „Innovation Map“ nutzen, um Wettbewerbsvorteile zu erlangen. Das Tool hilft ihnen, technologische Entwicklungen frühzeitig zu erkennen, auch wenn sie keine eigenen Forschungs- und Entwicklungsabteilungen haben.

Proaktives Handeln für die Zukunft

Die „Innovation Map“ identifiziert Technologien nach ihrem technologischen Reifegrad (TRL) und bietet eine Übersicht über relevante Zukunftstechnologien, darunter generative KI, Biotech und neue Werkstoffe. Diese Informationen sind entscheidend für strategische Investitionen und helfen Unternehmen, gezielte Innovationsschritte zu unternehmen. Praktische Beispiele und Einsatzfelder machen die Map zu einem nützlichen Begleiter für Unternehmen, die sich auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereiten wollen.

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Darüber hinaus ist die „Innovation Map“ in ein wachsendes Ökosystem eingebettet, das Events, Workshops und weitere Formate umfasst. Die BOLD Community bietet Zugang zu Partnern aus Forschung, Wirtschaft und Verwaltung, was den Austausch und die Zusammenarbeit fördert. In einer Zeit, in der der technologische Wandel sich rasant vollzieht, ist proaktives Handeln gefragt – und die „Innovation Map“ liefert die dazu nötigen Werkzeuge.