Heute ist der 21.04.2026 und die Wirtschaft in Österreich zeigt sich dynamisch wie nie zuvor. Der Austrian Startup Monitor 2025 hat in eindrucksvoller Weise aufgezeigt, dass unsere Startups nicht nur innovativ sind, sondern auch hungrig auf Wachstum. Trotz dieser positiven Entwicklungen stehen viele der kreativen Köpfe jedoch vor Herausforderungen, die sie am Fliegen hindern. Es wird Zeit, die Rahmenbedingungen zu verbessern und die Potenziale voll auszuschöpfen.
Eine beeindruckende Zahl: Seit 2014 wurden über 3.600 Startups in Österreich gegründet, die mittlerweile rund 35.000 Menschen beschäftigen. Das zeigt, dass das Unternehmertum in unserem Land blüht. Besonders bemerkenswert ist, dass 71 % dieser Startups Schlüsseltechnologien entwickeln, wobei die Bereiche Künstliche Intelligenz, Robotik und Life Sciences an vorderster Front liegen. Die Zukunft ist also nicht nur digital, sie ist auch intelligent.
Wachstum und Expansion
Die Zahlen sprechen für sich: Rund 73 % der Startups planen, neue Mitarbeiter:innen einzustellen, was einen positiven Blick auf die Schaffung neuer Arbeitsplätze wirft. Gleichzeitig werden 42 % der Umsätze im Ausland generiert, und 80 % der Startups haben Expansion im Visier. Das zeigt den Unternehmergeist, den unsere Gründer:innen mitbringen, jedoch auch die Notwendigkeit, die internationalen Märkte besser zu erschließen.
Doch wo Licht ist, da ist auch Schatten. Über 50 % der Startups fordern dringend Entlastungen bei den Lohnnebenkosten und bessere Bedingungen für Risikokapital. Die Junge Wirtschaft hat klare Forderungen formuliert: Die rasche Umsetzung des rot-weiß-roten Dachfonds, der Abbau von Bürokratie und eine spürbare Senkung der Lohnnebenkosten sind essenziell, um Österreich als attraktiven Startup-Standort zu halten.
Herausforderungen im EU-Binnenmarkt
Ein weiterer Punkt, der nicht aus den Augen verloren werden sollte, sind die Schwächen im EU-Binnenmarkt. Viele Startups klagen über fehlende passende Finanzierungsmöglichkeiten für ihre Skalierung, fragmentierte Märkte und unterschiedliche Regelwerke, die das Vorankommen erschweren. Hier bedarf es einer gemeinsamen Anstrengung, um die Bürokratie zu reduzieren und mehr privates Kapital anzuziehen.
Die Junge Wirtschaft setzt sich dafür ein, dass die Rahmenbedingungen für Jungunternehmen verbessert werden. Es ist unerlässlich, dass wir die richtigen Anreize schaffen, damit die Innovationskraft in Österreich nicht nur eine Momentaufnahme bleibt, sondern sich langfristig entfalten kann.