In Kleve tut sich so einiges! Der geplante Neubau für den Nebenstandort des Berufskollegs Kleve am Haus Riswick ist in vollem Gange. Der Baubeginn ist für Mitte Oktober 2025 angesetzt, und die Verantwortlichen sind optimistisch, dass die Fertigstellung bis Ende 2026 erfolgt. An der Elsenpaß 5 wird eine neue Bildungsstätte entstehen, die nicht nur moderne Lernmöglichkeiten bietet, sondern auch ein Zeichen für die enge Zusammenarbeit zwischen dem Berufskolleg Kleve und der Landwirtschaftskammer NRW ist – eine Partnerschaft, die mittlerweile seit 20 Jahren besteht. Aktuell lernen schon rund 350 Berufsschüler auf diesem Gelände, und bald wird es noch besser!

Mit einer beeindruckenden Nutzfläche von 964 Quadratmetern wird der Neubau acht Klassenräume, ein Lernzentrum, ein Schulbüro, ein Lehrerzimmer mit Nebenräumen und ein offenes Foyer für kleinere Veranstaltungen umfassen. Das klingt doch nach einem Ort, an dem sich das Lernen richtig entfalten kann! Die Fassade wird in stilvollen Vorhangfassadenplatten in Holzoptik gestaltet, und große Fensterfronten sorgen für eine helle, freundliche Atmosphäre. Die Beheizung erfolgt durch modernste Luft-Wasser-Wärmepumpen, und auf dem Gründach wird eine Photovoltaikanlage installiert. All das kommt nicht von ungefähr: Der Neubau wird nach dem Energiestandard KfW-40 errichtet, was nicht nur nachhaltig ist, sondern auch langfristig Kosten senkt. Die veranschlagten Baukosten liegen bei rund 4,3 Millionen Euro – eine Investition in die Zukunft unserer jungen Landwirte!

Ein neues Wohnquartier in Dissen

Apropos Zukunft! Auch in Dissen gibt es spannende Entwicklungen. Dort wurde kürzlich der symbolische Spatenstich für zwei Mehrfamilienhäuser auf dem Gelände des ehemaligen Klinikums gesetzt. Bürgermeister Eugen Görlitz sieht in diesem neuen Wohnquartier eine großartige Chance für die Region. Die MBN GmbH hat den Bauauftrag erhalten, und die Gebäude werden im energetisch hochwertigen KfW-40-Plus-Standard errichtet. Das bedeutet, dass auch hier auf Nachhaltigkeit geachtet wird!

Die Fläche des ehemaligen Klinikums und Schwesternwohnheims beträgt stolze 4,3 Hektar, und die Abbrucharbeiten der alten Bausubstanz wurden bereits von November 2019 bis November 2020 abgeschlossen. Jetzt wird an der Erschließung und Vermarktung der Grundstücke gearbeitet, wobei die DFS Immobilien GmbH & Co. KG als Käufer auftritt. Die Dieter Fuchs Stiftung engagiert sich aktiv für die Region Osnabrücker Land – ein schönes Beispiel für den Einsatz für die Gemeinschaft!

Insgesamt entstehen 29 barrierefreie Wohnungen, die zwischen 50 und 100 Quadratmetern groß sind. Die Planung stammt von der rohling planung GmbH aus Osnabrück, und die Fertigstellung der Wohnungen ist für das erste Quartal 2023 angestrebt. Alle Wohnungen werden mit Aufzügen ausgestattet und bieten für Familien sowie Alleinstehende ein neues Zuhause. Besonders spannend ist die naturnahe Gestaltung der Dächer, die nicht nur den Klimaschutz fördert, sondern auch Lebensraum für Insekten schafft. Diese Dächer werden ebenfalls mit Photovoltaikanlagen ausgestattet, um den Mietern einen ökologischen Vorteil zu bieten. Ein echtes Plus für alle, die E-Mobilität nutzen wollen – alle 29 Carportplätze sind mit Anschlüssen ausgestattet!

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Nachhaltigkeit im Fokus

Der Trend geht eindeutig in Richtung Nachhaltigkeit. Steigende Energiepreise und strengere Klimaschutzauflagen machen es erforderlich, dass wir uns mit energieeffizienten Neubauten auseinandersetzen. Hier kommt die KfW-40-QNG-Förderung ins Spiel, die finanzielle Unterstützung für nachhaltige Baukonzepte bietet. Das bedeutet, dass Neubauten nicht nur energieeffizient sein müssen, sondern auch bestimmte Qualitätskriterien erfüllen sollten, um gefördert zu werden.

Die Definition von KfW 40 QNG ist klar: Es handelt sich um ein Förderprogramm, das den Effizienzhaus-40-Standard mit dem Qualitätssiegel „Nachhaltiges Gebäude“ (QNG) kombiniert. Ziel ist die Reduzierung des Energieverbrauchs während der Nutzung und die Minimierung des Ressourcen- und Energieeinsatzes während des Bauprozesses. Das bringt nicht nur langfristige Kosteneinsparungen mit sich, sondern trägt auch zur Wertsteigerung der Immobilie bei. Man muss sich nur vorstellen, wie angenehm es ist, in einem gut isolierten, hellen Raum zu wohnen – das ist Lebensqualität pur!

Wer sich für eine Förderung interessiert, sollte sich auf einen sorgfältigen Planungsprozess einstellen. Experten für Energieeffizienz und Nachhaltigkeit sind gefragt, um alle Anforderungen zu erfüllen. Und die Fördermöglichkeiten sind nicht zu verachten: Bis zu 150.000 Euro Förderung pro Wohneinheit sind möglich, wenn zusätzlich die QNG-Zertifizierung erreicht wird. Ein echter Anreiz für Bauherren, die in die Zukunft investieren wollen!