Frasselt feiert: Neue Freizeitanlage bringt Leben ins Dorf
Heute, am 13. Juni 2026, war es endlich soweit: Die neu gestaltete Freizeitanlage am Klinkenberg in Frasselt wurde feierlich eröffnet. Bürgermeister Martin Kepser und weitere prominente Gäste, darunter der stellvertretende Bauamtsleiter Daniel Willemsen und Ortsvorsteher Johannes Krebbers, waren anwesend, um diesen besonderen Moment zu feiern. Die Anlage richtet sich vor allem an ältere Kinder und Jugendliche und schließt damit eine wichtige Lücke im Freizeitangebot von Kranenburg. Man kann sich vorstellen, wie die Gesichter der Kinder leuchten, wenn sie die neuen Möglichkeiten entdecken!
Das Herzstück der neuen Anlage ist zweifellos die Pumptrack-Bahn, die für Rad- und Rollersportler konzipiert wurde. Hier können die Kids ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen und sich richtig austoben. Aber das ist noch lange nicht alles. Es gibt auch ein Basketballfeld, ein Fußballfeld und großzügige Grünflächen, die zum Verweilen einladen. Ab sofort steht die Anlage allen Besuchern offen – ideal, um die ersten warmen Tage des Sommers unter freiem Himmel zu genießen.
Ein Gemeinschaftsprojekt
Bei der Planung der Freizeitanlage war die Bürgerbeteiligung besonders wichtig. Ideen von Kindern, Jugendlichen und Dorfbewohnern flossen in die Gestaltung ein, was dem Projekt eine ganz persönliche Note verleiht. Das Ingenieurbüro Geo3 aus Bedburg-Hau hat die Planung übernommen, während die Bauausführung durch die Firma Freiformat aus Goch stattfand. Mit einer Gesamtinvestition von rund 235.000 Euro und einer großzügigen Förderung von 153.332,39 Euro durch die Bezirksregierung Düsseldorf im Rahmen der Struktur- und Dorfentwicklung zeigt sich, wie ernst es der Gemeinde mit der Förderung von Freizeitangeboten ist.
Parallel zur Eröffnung der Freizeitanlage fand am 30. April 2026 die Einweihung des neuen Dorferlebnisplatzes in Frasselt statt. Dieser liegt direkt am Dorfgemeinschaftshaus und in der Nähe der Kirche. Der Platz ist ein echter Treffpunkt für alle Generationen – mit einem großen Spielturm, einem geschützten U3-Bereich und einer Matsch- und Spielbahn. Die Gestaltung orientiert sich am Thema „Reiterdorf Frasselt“, was besonders charmant ist.
Förderung der Gemeindekultur
Wie bereits bei der Freizeitanlage flossen auch hier zahlreiche Ideen von der Bevölkerung in die Planung ein. Der Dorfplatz, der ebenfalls Teil des neuen Konzepts ist, bietet weitere Spiel- und Freizeitgeräte, darunter einen Kicker. Die Katholische Kirchengemeinde St. Antonius Abbas stellte das Grundstück kostenlos zur Verfügung – ein schöner Akt der Gemeinschaft, der die lokale Einbindung unterstreicht. Mit einer Gesamtinvestition von etwa 276.600 Euro und einer Förderung von 178.935,52 Euro zeigt sich, wie wichtig den Verantwortlichen die Stärkung familienfreundlicher Angebote in Kranenburg ist.
Insgesamt fördern diese neuen Einrichtungen nicht nur die Freizeitgestaltung, sondern auch das Miteinander der Dorfbewohner. Die Entwicklungen basieren auf einem übergreifenden Konzept zur Bürgerbeteiligung, das in vielen Städten immer mehr an Bedeutung gewinnt. Hierbei werden Beteiligungsstrategien entwickelt, die unter einer kommunalen Beteiligungskultur gebündelt werden. Einblicke in die Stärken und Schwächen dieser Strategien sind wichtig, um die Umsetzung in der Praxis zu verbessern. Das Difu hat gemeinsam mit 16 Städten an diesem Thema gearbeitet und dabei wertvolle Erfahrungen gesammelt.
Was bleibt, ist die Vorfreude auf viele schöne Stunden an diesen neuen Orten, die nicht nur Raum für Spaß, sondern auch für Begegnungen und Gemeinschaft bieten. Frasselt hat sich auf den Weg gemacht, und das ist erst der Anfang!
