Die Vorfreude in Kleve ist spürbar! Der Bau der neuen Radwegtrasse entlang des Spoykanals steht in den Startlöchern, und das Projekt erreicht nun die Endphase. In der kommenden Woche wird die Radwegbrücke über den Tweestrom montiert. Ein spannender Moment, auf den viele schon lange gewartet haben. Ab Montag, dem 18. Mai 2026, bis einschließlich 21. Mai 2026, wird der Arbeitsbereich an der Benzstraße voll gesperrt – also Autofahrer und Radler, aufgepasst!
Die betroffene Strecke erstreckt sich vom Wendehammer (Hausnummer 3, MSK) bis zu den Hausnummern 8 und 12, wo das Winterlager der Klever Segelgemeinschaft zu finden ist. Für alle, die es eilig haben: Die Parkplätze im Kurvenbereich der Benzstraße stehen während dieser Zeit nicht zur Verfügung. Aber keine Sorge, die Parkplätze am Wendehammer sind weiterhin nutzbar!
Ein neuer Weg für Kleve
Der neue Radweg wird nicht nur die Innenstadt mit dem Gewerbegebiet verbinden, sondern auch die nördlichen Bereiche der Stadt ansteuern. Die Brücke selbst hat eine stolze Länge von 25 Metern und eine Breite von 4 Metern – konzipiert ausschließlich für Radfahrer. Das ist nicht nur praktisch, sondern auch ein wichtiger Teil des Mobilitätsentwicklungskonzeptes der Stadt Kleve. Die Finanzierung erfolgt durch Fördermittel im Rahmen der Förderrichtlinie Nahmobilität und Stadt & Land Förderung. So wird der Weg für eine nachhaltige und klimafreundliche Mobilität geebnet.
Aber das ist noch nicht alles. Die Stadt Kleve plant eine Radvorrangroute entlang des Spoykanals zur Innenstadt, die im Herbst 2025 in die Bauphase geht. Diese Route wird nicht nur sicher und komfortabel sein, sondern auch einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Mit einer Länge von etwa 1,55 km und einer Breite von 3 Metern wird sie als selbstständiger Zweirichtungsradweg angelegt, sodass man sich problemlos begegnen kann. Und das Beste? Der Radweg wird bituminös befestigt, was Geschwindigkeiten von bis zu 30 km/h ermöglicht!
Technische Details und Herausforderungen
Die Brücke über den Tweestrom wird als schlanke Rohrbogenbrücke aus Stahl errichtet, mit einer Stützweite von ca. 25 Metern und einer lichten Breite von 4 Metern. Der Belag der Brücke erhält einen rutschhemmenden Kunststoff mit Holzoptik. Aus Artenschutzgründen wird es keine Beleuchtung geben – das bringt seine eigenen Herausforderungen mit sich. Die Rodungsarbeiten, die unter Artenschutzvorgaben durchgeführt werden, sollen bis Ende Februar 2025 abgeschlossen sein. Zudem sind vorbereitende Arbeiten wie das Mulchen der Radwegflächen und Kampfmittelsondierungen geplant.
Die Baustelle wird über den Spyckscher Baum, die Siemensstraße und möglicherweise Grundstücke an der Siemensstraße und Boschstraße angefahren. Ziel ist es, einen zügigen Baufortschritt zu erzielen und die Störungen für die Anlieger so gering wie möglich zu halten. Kurzfristige Straßensperrungen könnten dennoch notwendig sein. Anwohner wurden im Vorfeld bereits über die Arbeiten informiert – Kommunikation ist schließlich das A und O!
Die Planung erfolgt durch das Ingenieurbüro Spiekermann und die Ingenieurgesellschaft Lindschulte in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Kleve. Die Bauarbeiten sollen bis zum Frühjahr 2026 abgeschlossen sein, und dann können die ersten Radfahrer die neue Trasse genießen. Es ist wirklich spannend zu sehen, wie sich Kleve weiterentwickelt und gleichzeitig die Bedürfnisse der Bürger berücksichtigt werden.