Heute ist der 27.04.2026 und Uelzen kann stolz sein: Die Künstlerin Simona Staehr wird die Hansestadt bei den diesjährigen HANSEartWORKS in Stargard vertreten. Diese bedeutende Kunstausstellung ist Teil des 46. Internationalen Hansetages, der vom 11. bis 14. Juni in der malerischen Stadt Stargard in Polen stattfindet. Bürgermeister Jürgen Markwardt hat sich erfreut über die Auswahl Uelzens durch die Jury geäußert und betont, wie wichtig dieser künstlerische Austausch für die Stadt ist.
Simona Staehr, die nicht nur Kunstlehrerin am Lessing-Gymnasium ist, sondern auch die Vorsitzende der Uelzener Ortsgruppe im Bund Bildender Künstler, wird mit ihrem Werk „Die Kraft des Wassers“ an der Ausstellung teilnehmen. Der Titel des Kunstwerks spiegelt das diesjährige Ausstellungsthema wider und thematisiert die zentrale Rolle des Wassers in der Geschichte der Hansestädte, die viele als bedeutende Hafenstädte hatten. Die Ausstellung wird vom 11. bis 30. Juni geöffnet sein und verspricht, ein eindrucksvolles Erlebnis zu werden.
Ein Blick auf die HANSEartWORKS
Die HANSEartWORKS wurden 2007 ins Leben gerufen, um Künstler:innen aus den Mitgliedstädten der Hanse eine Plattform zu bieten. Diese Ausstellung ist nicht nur eine Möglichkeit, Werke zu präsentieren, sondern auch, den kulturellen Austausch zwischen den Städten zu fördern. Jedes Jahr schlagen die Mitgliedstädte Künstler:innen vor, die einen Bezug zu ihrer Stadt haben. Die Finalisierung der Auswahl erfolgt durch eine Jury, die die eingereichten Beiträge bewertet. Für 2026 wurden vier Beiträge aus Uelzen eingereicht, aus denen Staehrs Kunstwerk schließlich ausgewählt wurde.
Ein besonderer Aspekt der HANSEartWORKS ist, dass die ausstellenden Künstler:innen während des Internationalen Hansetages vor Ort sein sollen und ein Teilnahmezertifikat erhalten. Dies fördert nicht nur die Sichtbarkeit der Künstler:innen, sondern auch den Dialog über Kunst und die Themen, die sie transportiert. Nach dem Hansetag wird die ausrichtende Stadt zudem eine Dokumentation der Veranstaltung veröffentlichen, die die Vielfalt und den Reichtum der gezeigten Werke dokumentiert.
Wasser als verbindendes Element
Das Thema „Kraft des Wassers“ ist nicht nur ein künstlerisches Motiv, sondern auch ein tief verwurzeltes Element in der Geschichte der Hanse. Viele der Hansestädte waren durch Wasserwege miteinander verbunden, was den Handel und den Austausch über Grenzen hinweg erleichterte. Staehrs Werk symbolisiert Vertrauen, Getragensein und den Zusammenhalt der Hansestädte, und es wird spannend sein zu sehen, wie dieses Thema in Stargard interpretiert wird.
Die Stadtverwaltung Uelzen hatte bereits im Oktober 2025 Kunstschaffende zur Bewerbung aufgerufen, und die Auswahl für die HANSEartWORKS 2026 ist nun abgeschlossen. Bei Fragen zur Ausstellung können Interessierte sich an die entsprechenden Kontaktstellen in Stargard wenden: m.myszka@ksiaznicastargardzka.pl oder k.mierzynski@ksiaznicastargardzka.pl.
Insgesamt ist die Teilnahme an den HANSEartWORKS für Uelzen und insbesondere für Simona Staehr eine willkommene Gelegenheit, die lokale Kunstszene zu fördern und den künstlerischen Austausch innerhalb der Hanse zu beleben. Wir dürfen gespannt sein, welche Impulse und Inspirationen aus dieser bedeutenden Veranstaltung hervorgehen werden.