In Groß Ringmar, einem kleinen Ort im Landkreis Diepholz, entsteht etwas ganz Besonderes: Jessica Volk hat es sich zur Aufgabe gemacht, tiergestützte Sozialarbeit und Lerntherapie für Kinder und Jugendliche im Alter von 5 bis 17 Jahren anzubieten. Ihre Methode? Ganz einfach, aber genial – sie nutzt die Unterstützung von Hunden, Eseln und Ponys! Diese tierischen Begleiter helfen insbesondere Kindern, die mit Autismus, Legasthenie oder Dyskalkulie kämpfen. Das ist nicht nur eine Therapie, sondern ein echtes Abenteuer im Freien.

Stellt euch vor, wie die Kinder mit einem Hund namens Lotte spielen! Sie bringt Säckchen mit Buchstaben, um gemeinsam Sätze zu bilden. Das klingt nicht nur nach Spaß, sondern fördert auch das Wohlbefinden und das Lernen. Jessica hat nicht nur eine Ausbildung zur Legasthenie- und Dyskalkulietrainerin absolviert, sondern auch Sozialarbeit studiert. Vor etwa 11 Jahren hat sie in Twistringen mit ihrer Praxis begonnen, zunächst mit einem Hund, dann kamen zwei Esel hinzu: Mandela und Gandhi. Diese beiden sind keine gewöhnlichen Esel – sie sind ebenfalls Lernbegleiter und unterstützen die Kinder in mathematischen Übungen. Die Kleinen führen die Esel im Slalom und lösen anschließend spannende Aufgaben. Ein Wahnsinn, oder?

Der positive Einfluss von Tieren

Die Interaktion mit Tieren hat viele Vorteile. Sie kann den Blutdruck senken, den Hormonhaushalt regulieren und das allgemeine Wohlbefinden erheblich steigern. Kinder haben die Möglichkeit, Hunden vorzulesen, ohne Angst vor einer Bewertung. Das ist besonders wichtig für Kinder, die Schwierigkeiten haben, ihre Emotionen auszudrücken – ein Thema, das bei Autismus oft eine Rolle spielt. Jessica betont, dass das Lernen im Freien nicht nur das Selbstbewusstsein stärkt, sondern auch Frustration abbaut. Es ist einfach eine andere Welt, die sich da für die Kinder auftut.

Und jetzt kommt ein neuer Wind in die Beratung! Maria Meisel ist eine frische Kollegin in der Kanzlei. Sie hat viele Jahre als Kindergartenpädagogin in Marchtrenk gearbeitet und bringt eine Fülle an Erfahrung mit. Zudem ist sie Hundetrainerin und staatlich zertifizierte Therapiehundeführerin. Ihre feinfühlige Art hilft ihr dabei, Vertrauen bei den Kindern aufzubauen – besonders bei denen, die Angst vor Hunden haben. Marias Liebe zu Hunden zeigt sich in jeder ihrer Therapiesitzungen, und die Kinder profitieren enorm von ihrem Wissen und ihrer Geduld.

Wissenschaft und Weiterbildung

Die Bedeutung tiergestützter Therapie ist nicht nur lokal spürbar. An der Justus-Liebig-Universität Gießen wird seit zehn Jahren die berufsbegleitende Weiterbildung „Tiergestützte Dienstleistungen“ angeboten. Der nächste Zertifikatskurs startet im Oktober 2026. Hier wird interdisziplinär gearbeitet – pädagogische, biologische und soziologische Perspektiven kommen zusammen. Der Kurs behandelt sowohl die positiven Wirkungen von Tieren auf Menschen als auch kritische Aspekte und tierschutzrelevante Themen. Absolventen erhalten ein Hochschulzertifikat als „Fachkraft für tiergestützte Dienstleistungen“, was ihnen die Möglichkeit gibt, Tiere in verschiedenen Bereichen wie Altenpflege, Schulen oder Hospizen einzusetzen. Eine tolle Chance für alle, die sich für dieses wichtige Thema interessieren!

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Das Zusammenspiel von Mensch und Tier kann Wunder bewirken. Es ist faszinierend zu beobachten, wie Kinder durch die Tiere nicht nur lernen, sondern auch wachsen – emotional und sozial. In Groß Ringmar wird diese Idee bereits gelebt, und die Erfolge sprechen für sich. Eine spannende Zeit für alle Beteiligten!