Am 17. Mai 2026 wird Friedberg im Wetteraukreis zum Schauplatz eines besonderen Ereignisses: Der verkaufsoffene Sonntag lockt nicht nur Shoppingbegeisterte in die Stadt, sondern auch all jene, die sich für die Themen Energie und Nachhaltigkeit interessieren. An diesem Tag, der von 12:00 bis 17:00 Uhr läuft, findet der Pfingstmarkt mit einer Sonderschau zum Thema Energie statt. Entlang der Ludwigstraße tummeln sich die Marktstände und auf dem Marienplatz bieten regionale Anbieter ihre Beratung rund um das Thema Energie an. Das klingt nach einer spannenden Kombination aus Einkauf und Information!
Doch das ist noch nicht alles. Marktbusse werden den Sonntag begleiten und ein vielfältiges Rahmenprogramm sorgt dafür, dass Langeweile ein Fremdwort bleibt. Die Wettervorhersage verspricht maximal 15°C, stark bewölkt, aber trocken – also ideale Bedingungen für einen entspannten Bummel durch die Stadt. Seien wir ehrlich, wer kann schon einem entspannten Sonntag mit ein bisschen Shopping und dem Austausch über grüne Energie widerstehen?
Der rechtliche Rahmen
In Bayern ist der verkaufsoffene Sonntag nicht nur ein Spaß, sondern auch durch das Ladenschlussgesetz geregelt. Generell dürfen Verkaufsstellen an vier Sonntagen im Jahr öffnen, wobei konkrete Anlässe wie Märkte oder Messen erforderlich sind. Das bedeutet, dass die Friedberger Bürger an diesem Tag die Möglichkeit haben, einzukaufen – ein Grund zur Freude! Doch nicht jeder Sonntag ist für den Verkauf geeignet. Bestimmte Tage wie Aschermittwoch, Gründonnerstag oder auch Heiligabend sind von der Öffnung ausgeschlossen.
Das Gesetz erlaubt Gemeinden, jährlich bis zu acht Werktage für die Öffnung von Verkaufsstellen zwischen 20 und 24 Uhr freizugeben. Diese Regelungen geben den Städten die Flexibilität, auf lokale Bedürfnisse einzugehen. Und während wir hier von flexiblen Öffnungszeiten sprechen, ist es auch wichtig zu erwähnen, dass die Verkaufsstellen ihre geplante Öffnung zwei Wochen im Voraus bei der Gemeinde anzeigen müssen. Eine kleine bürokratische Hürde, die aber nötig ist, um alles im Rahmen zu halten.
Ein Blick über die Grenzen
Wenn wir schon beim Thema rechtliche Regelungen sind, lohnt sich ein Blick über die Grenzen Deutschlands. In Italien beispielsweise dürfen Geschäfte an acht verkaufsoffenen Sonntagen öffnen, während in Frankreich der Bürgermeister eigene Vorschriften erlassen kann. Spanien hat es sogar noch einfacher: Hier dürfen Läden am ersten Sonntag des Monats und im Sommer am letzten Sonntag öffnen. Ganz anders als in Deutschland, wo der Sonntag traditionell als Ruhetag gilt – ein Erbe, das bis in die Zeit des Kaiser Konstantin zurückreicht.
Die Diskussion über die Sonntagsöffnung ist natürlich nicht neu. Gewerkschaften und Kirchen setzen sich für den Schutz des arbeitsfreien Sonntags ein, während Handelsverbände die Sonntagsöffnung als eine Chance für den Einzelhandel sehen. Ein ständiges Hin und Her, das zeigt, wie unterschiedlich die Meinungen sind. Doch egal, wie man dazu steht, der verkaufsoffene Sonntag in Friedberg wird auf jeden Fall ein Ereignis, das man nicht verpassen sollte!