Sommertraum am Rheinufer: Das Badeschiff für Mainz nimmt Formen an
Heute ist der 13.06.2026, und wenn man die Nachrichten aus Mainz verfolgt, spürt man förmlich die Aufregung in der Luft. Ein geplantes Badeschiff am Rheinufer, das klingt doch nach einem echten Sommertraum! Am Rheinkilometer 500, südlich der Kaiserbrücke, soll das schwimmende Badeparadies seinen Platz finden. Hier, im frisch gestalteten Zollhafen-Quartier, könnte bald ein neues Kapitel in der Mainzer Freizeitgestaltung aufgeschlagen werden. Die Stadt hat bereits die Ausschreibungsunterlagen für eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, die vor den großen Ferien fertig sein soll. Und genau darum geht es: den optimalen Standort für das Badeschiff zu klären. Die Vorfreude ist greifbar, auch wenn man realistisch bleiben muss: Schwimmen wird dort im Sommer 2027 noch nicht möglich sein.
Oberbürgermeister Nino Haase hat ganz klar betont, dass die Studie nicht nur die Lage, sondern auch wichtige Themen wie Lärmschutz, Infrastruktur und Wirtschaftlichkeit beleuchten soll. Das klingt nach einer soliden Grundlage! Der Standort an der Höhe der Oberen Austraße an der Gaßnerallee wird momentan als vielversprechend erachtet. Aber nicht alles ist so einfach – die Vorgaben des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts sind kein Pappenstiel. Die Fläche soll bis zu 200 Meter lang und maximal 40 Meter breit sein und muss mit Dalben abgesteckt werden. Die ersten Ergebnisse der Machbarkeitsstudie werden in einem Jahr erwartet, und da bleibt es spannend, ob das Badeschiff Wirklichkeit wird.
Ein Blick auf die Vergangenheit und die Zukunft
Klar, der Gedanke an ein Badeschiff weckt Erinnerungen an die historischen Badeanstalten in Mainz. Die Promenade zwischen der Stadthalle und Fort Malakoff, die bekannte Badeanstalt Watrin – das waren Orte voller Leben und Freude, wo Menschen zusammenkamen, um sich zu erfrischen. In der heutigen Zeit könnte ein solches Angebot nicht nur das Sport- und Freizeitvergnügen in Mainz aufpeppen, sondern auch für Schulschwimmen und Schwimmkurse genutzt werden. Das würde sicherlich viele Familien und Sportbegeisterte anziehen!
Doch nicht alles steht auf der Sonnenseite. Der Vorschlag für ein Schwimmbad im Zollhafen, das charmant „Heilige Makrele“ genannt wurde, wurde als nicht umsetzbar abgelehnt. Gründe gibt es viele: das Konzept passt einfach nicht in ein exklusives Wohnquartier, dazu kommen die Schwankungen beim Rheinpegel und die Wasserqualität. Hier zeigt sich, dass die Realität oft komplizierter ist als die Träume.
Warten auf die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie
Die Machbarkeitsstudie wird auch die räumlichen Gegebenheiten prüfen und könnte dazu beitragen, das Freizeitangebot im Zollhafen zu verbessern. Gastronomie und Fahrradspindel werden ebenfalls als mögliche positive Auswirkungen diskutiert. Das klingt nach einer echten Aufwertung der Standortentwicklung! Die Informationen müssen jedoch zuerst an den Haupt- und Personalausschuss weitergegeben werden, bevor es am 17. Juni im Stadtrat weitergeht. Danach steht die Zukunft des Projekts in den Sternen, denn alles hängt von den Ergebnissen dieser Studie ab.
Ein Badeschiff könnte nicht nur eine Erfrischung an heißen Sommertagen bieten, sondern auch dazu beitragen, die Entwicklung des nördlichen Zollhafens zu unterstützen. Wenn das alles gut geht, könnte in einigen Jahren das Plätschern des Wassers und das Lachen der Schwimmer am Rheinufer zu hören sein – eine willkommene Abwechslung zum tristen Alltag. Aber bis dahin heißt es abwarten und die Daumen drücken!
