Heute ist der 12.06.2026 und in Frankfurt am Main gibt es spannende Neuigkeiten, die sowohl Eigentümer als auch Mieter betreffen! Die neue Koalition aus CDU, Grünen und SPD plant eine Senkung der Grundsteuer. Das klingt erst einmal nach einer positiven Entwicklung, oder? Schließlich kann es nicht schaden, wenn die finanzielle Belastung für die Bürger etwas verringert wird. Doch wie so oft gibt es auch hier einen Haken: Die Grundsteuerreform, die ab 2025 in Kraft treten soll, könnte zu drastischen Erhöhungen führen – und das nicht nur in Frankfurt.

Die Stadtverwaltung hat bisher keine Grundsteuererhöhung vorgenommen. Im Jahr 2022 flossen aus dieser Steuer immerhin 216 Millionen Euro in die Stadtkassen. Das ist zwar vergleichbar mit den Einnahmen aus der Umsatzsteuer, aber weit weniger als das, was die Gewerbesteuer einbringt – das sind über 3 Milliarden Euro jährlich! Die geplante Senkung des Grundsteuer-Hebesatzes um etwa 20 Prozent könnte allerdings zu einem jährlichen Einnahmeverlust von rund 40 Millionen Euro führen. Das hat die CDU gefordert, während die Koalition sich auf eine moderatere Reduzierung geeinigt hat.

Die Herausforderung der Grundsteuerreform

Ein weiterer interessanter Punkt ist, dass die Oberfinanzdirektion Frankfurt am Main kürzlich digitale Veranstaltungen abgehalten hat, um die Kommunen über die anstehenden Änderungen der Grundsteuer in Hessen zu informieren. Rund zwei Drittel aller hessischen Kommunen nahmen daran teil! Diese Reform wird bundesweit ab 2025 eingeführt und wird die Neufestsetzung der Grundsteuermessbeträge für etwa drei Millionen Grundstücke in Hessen umfassen. Ein gewaltiges Unterfangen, das Zeit und Geduld erfordert.

Alle Grundstückseigentümer müssen ab dem 1. Juli 2022 eine Erklärung zum Grundsteuermessbetrag an das Finanzamt einreichen. Das klingt nach viel Bürokratie, und das ist es auch! Doch es ist notwendig, denn die bisherige Grundsteuer basierte auf veralteten Werten aus dem Jahr 1964 – das ist einfach nicht mehr zeitgemäß. Das Bundesverfassungsgericht hat bereits 2018 entschieden, dass die Grundlagen der Grundsteuer bis 2025 geändert werden müssen. Nun haben die Kommunen eine Doppelrolle: sie sind sowohl Steuergläubiger als auch Steuerpflichtige.

Finanzierung kostspieliger Projekte

Die neue Koalition plant auch kostspielige Projekte, wie beispielsweise ein kommunales Wohngeld, das zwischen 55 und 60 Millionen Euro jährlich kosten könnte. Doch wie will die Stadt das alles finanzieren? Der Haushalt kann nicht einfach ausgeweitet werden, also müssen Einsparungen an anderer Stelle her! Das wird die erste große Herausforderung für die neue Koalition, und die Verständigung über die notwendigen Einsparungen könnte zu einem echten Drahtseilakt werden.

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Man kann also gespannt sein, wie sich die Dinge entwickeln. Die Grundsteuerreform bietet sowohl Chancen als auch Risiken für die Stadt und ihre Bürger. Es bleibt abzuwarten, ob die geplanten Entlastungen tatsächlich spürbar sind oder ob die steigenden Wohnkosten und die notwendigen Einsparungen letztendlich die Stimmung trüben werden. Bleibt also dran! Die kommenden Monate versprechen, interessant zu werden.