Heute ist der 23.07.2026 und die Kleinmarkthalle in Frankfurt am Main pulsiert wie eh und je. Besonders jetzt, wo der Stand 118-119 vorübergehend geschlossen ist, weil der Inhaber im Urlaub weilt. Das hat Philipp Pflug, wohnhaft am Römerberg und selbst ein kreativer Kopf, dazu bewogen, die Vertretung zu übernehmen. Und was er daraus gemacht hat, ist einfach bemerkenswert!

Statt der üblichen Angebote findet man hier jetzt eine bunte Mischung aus frischem Obst und Gemüse, die seinesgleichen sucht. Äpfel von Thomas Bayrle und Tomaten, die mit Aquarellen von Jagoda Bednarsky verziert sind, ziehen die Blicke auf sich. Das Auge isst ja bekanntlich mit! Und wer kann schon den frischen Eiern von Frank Brechter widerstehen? Die Skulptur „Ei unterkocht“, ebenfalls von Brechter, wird die Besucher noch bis 2026 begleiten.

Kunst trifft Kulinarik

Die Idee für diesen besonderen Stand geht auf Michaela Frieser zurück, die zusammen mit dem Künstler Aldo Freund kreativ ins Gespräch kam. Pflug, der selbst über elf Jahre einen Galerieraum an der Berliner Straße betrieben hat, fragte Galeriekünstler nach ihren Werken und ließ sich von Freunden inspirieren. So kam es, dass ein Zitrusfrucht-Modell aus Biskuitporzellan von Anselm Baumann und eine Apfelspalte von Freund, die einen Wurm zeigt, der daran knabbert, hier zum Leben erweckt wurden.

Besonders spannend ist die Darbietung von Sebastian Stöhrer, der Obst und Gemüse in glasierter Keramik darstellt – ganz basierend auf dem Geruch. Da wird das Einkaufen zum Erlebnis für alle Sinne! Der Stand könnte fast als Galerie durchgehen. „Touch it, buy it“ prangt auf einem der Hinweisschilder, während ein anderes „Nicht drücken“ dazu einlädt, die sensiblen Kunstwerke von Jiří Georg Dokoupil und Alicja Kwade mit Respekt zu behandeln. So wird nicht nur das Auge, sondern auch die Neugier der Kunden angeregt.

Verkauf und Verfügbarkeit

Ganz im Sinne der Kunst wird hier auch das Verkäufliche präsentiert. Einige Werke sind bereits verkauft, andere warten noch auf ihre neuen Besitzer. Darunter sind Spargelstangen von Dominika Bednarsky, eine Collage mit Erbsen von Grace Weaver und eine Radierung mit Birnen von Bettina von Arnim. Ein Besuch lohnt sich also – aber beeilt euch! Der Kunststand ist nur noch zwei Tage geöffnet, und die Zeiten sind Freitag von 8 bis 18 Uhr sowie Samstag von 8 bis 16 Uhr.

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Philipp Pflug hat beim Aufbau des Stands kräftig mit angepackt und die Künstlerkarten beschriftet. Die gesamte Atmosphäre ist eine Mischung aus kreativer Lebendigkeit und dem Duft frischer Produkte. Es ist irgendwie erfrischend, dass Kunst und Kulinarik hier so harmonisch zusammenfinden. Wer hätte gedacht, dass die Kleinmarkthalle solch ein kreatives Highlight bieten kann?

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