Weilheimer Wirtschaftswechsel: Stefan Schleicher übernimmt Verantwortung im IHK-Ausschuss
In der charmanten Stadt Weilheim hat sich ein spannender Wechsel vollzogen: Stefan Schleicher wurde zum neuen Vorsitzenden des IHK-Regionalausschusses gewählt. Damit folgt er auf Klaus Bauer, der 25 Jahre lang die Interessen der Gewerbetreibenden in der Region vertreten hat und nun nicht mehr zur Wiederwahl angetreten ist. Ein großes Erbe, das da auf den Schultern Schleicher lastet. Er wird bis 2031 für rund 10.000 Unternehmen im Landkreis Weilheim-Schongau sprechen. Das ist eine gewaltige Verantwortung, die er mit einem Team von engagierten Stellvertreterinnen, Marion Albrecht und Barbara Christ, an seiner Seite angeht.
Die beiden Frauen bringen frischen Wind in den Ausschuss. Besonders spannend ist die Tatsache, dass Barbara Christ die Tochter von Klaus Bauer ist und nun, ganz neu im Ausschuss, die Tradition fortführt. Marion Albrecht konnte bereits in der vorherigen Wahlperiode Erfahrung sammeln. Mit einem Frauenanteil von 40 Prozent im neuen Ausschuss liegt man über dem oberbayernweiten Durchschnitt von 29 Prozent – ein ganz klarer Schritt in die richtige Richtung! Insgesamt wurden 15 Mitglieder gewählt, darunter sechs Unternehmerinnen, die sich in den kommenden fünf Jahren ehrenamtlich für die Belange der Wirtschaft im Landkreis einsetzen.
Die Wahl und ihre Bedeutung
Die Wahl war ein spannendes Unterfangen: Rund 10.000 Unternehmen waren aufgerufen, ihre Stimmen abzugeben, und 24 Kandidaten standen zur Wahl. Zehn von ihnen, darunter auch Schleicher, traten erstmals in den Ausschuss ein. Fünf Mitglieder wurden wiedergewählt, was zeigt, dass die Wählerinnen und Wähler auch auf Kontinuität setzen. Der Altersdurchschnitt der neuen Mitglieder beträgt 49 Jahre und entspricht damit dem oberbayerischen Durchschnitt. Die Mitglieder repräsentieren diverse Wirtschaftsgruppen – von Industrie und Verkehr über Handel bis hin zu Dienstleistern. So wird sichergestellt, dass die verschiedenen Interessen im Landkreis gebührend vertreten sind.
In der konstituierenden Sitzung am 16. Juni wurde der neue Vorsitz gewählt, und Stefan Schleicher setzte sich in der Wahlgruppe Fahrzeugbau durch, was ihm einen Platz in der IHK-Vollversammlung für München und Oberbayern sicherte. Am 8. Juli wird die IHK-Vollversammlung ihr neues Präsidium wählen. Ein bedeutender Schritt für die regionale Wirtschaft.
Die Herausforderungen vor uns
Natürlich bringt das neue Team auch Herausforderungen mit sich. Die Mitglieder müssen sich in den kommenden Jahren ehrenamtlich für die Interessen der Wirtschaft stark machen. Es gilt, die Belange der über 10.000 Gewerbetreibenden zu vertreten und gleichzeitig die Veränderungen in der Wirtschaft im Auge zu behalten. Die erste Arbeitssitzung des neuen Ausschusses ist für den Herbst geplant, und man kann gespannt sein, welche Themen auf die Agenda kommen werden. Ob Digitalisierung, Nachhaltigkeit oder Fachkräftemangel – die Herausforderungen sind vielfältig.
Die IHK ist nicht nur die gesetzliche Vertretung der gewerblichen Wirtschaft, sondern erfüllt auch über 90 staatlich übertragene öffentliche Aufgaben. In Oberbayern haben rund 650 Vertreter für über 400 ehrenamtliche Mandate kandidiert. Das zeigt, wie wichtig das Engagement in diesen Gremien ist. Während einige über die Herausforderungen der heutigen Zeit klagen, sind andere bereit, aktiv mitzugestalten. Und genau das ist es, was die Wirtschaft voranbringen kann.
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