Die Polizeiwelt in Nabburg hat sich vor kurzem verändert. Polizeihauptkommissar Linus Schmiede hat die Leitung der Polizeiinspektion Nabburg vorübergehend übernommen. Am 10. Juli fand die offizielle Amtseinführung durch Robert Fuchs, den Polizeipräsidenten der Oberpfalz, statt. Ein ganz schöner Schritt für Schmiede, der die Zügel von der ersten Polizeihauptkommissarin Sabine Roidl übernimmt. Sie gibt die Führung vorübergehend ab, während ein Verfahren zur Personalauswahl und -entwicklung für den Aufstieg in die 4. Qualifikationsebene läuft. Das klingt schon nach einer echten Herausforderung!

Die Polizeiinspektion Nabburg hat einen interessanten Zuständigkeitsbereich. Sie umfasst den ehemaligen Landkreis Nabburg mit 11 Gemeinden und erstreckt sich über eine Fläche von etwa 400 km². Hier leben rund 34.500 Menschen, die sich auf die Unterstützung ihrer Polizei verlassen. Linus Schmiede ist kein Unbekannter in der Region: Er begann seine Ausbildung zum Polizeivollzugsbeamten im Jahr 2013 in der 2. Qualifikationsebene bei der VII. Bereitschaftspolizeiabteilung, Außenstelle Nabburg. Nach dem erfolgreichen Abschluss seiner Ausbildung im März 2016 ging es für ihn weiter zur I. BPA München, wo er ein halbes Jahr in der Einsatzhundertschaft diente.

Ein Weg voller Stationen

Im September 2016 startete Schmiede sein Studium zur 3. Qualifikationsebene in Sulzbach-Rosenberg, das er 2018 erfolgreich abschloss. Sein dienstlicher Weg führte ihn schließlich ins Polizeipräsidium Unterfranken. Dort sammelte er wertvolle Erfahrungen, bevor er im November 2021 zur Verkehrspolizeiinspektion Regensburg wechselte. Aufgrund seiner hervorragenden Leistungen fand Schmiede sich bald im Verfahren zur Personalauswahl und -entwicklung wieder. Ein echtes Zeichen für seinen Einsatz und seine Fähigkeiten!

In der Polizeiausbildung in Deutschland gibt es klare Kriterien, die es zu erfüllen gilt. Die Bewerbung setzt die Erfüllung formaler Einstellungskriterien voraus. Für den mittleren Dienst genügt die Mittlere Reife oder eine abgeschlossene Berufsausbildung mit einem qualifizierenden Hauptschulabschluss. Im gehobenen Dienst wird hingegen die Fachhochschulreife verlangt. Auch die Staatsangehörigkeit spielt eine Rolle – entweder deutsche oder EU-Staatsbürgerschaft. Und dann sind da noch die Altersgrenzen: Mindestalter 17 Jahre, Höchstalter zwischen 24 und 36 Jahren. Irgendwie ist das alles sehr strukturiert, aber auch herausfordernd, oder?

Das Auswahlverfahren

Das mehrstufige Eignungsauswahlverfahren, das die Bewerber durchlaufen müssen, ist nicht ohne. Es dauert in der Regel zwei bis vier Tage und umfasst verschiedene Tests. Da gibt es einen schriftlichen oder computergestützten Einstellungstest, der Intelligenz und Allgemeinwissen abprüft, sowie einen Sporteignungstest, der Ausdauer, Kraft und Koordination testet. Dazu kommt ein Vorstellungsgespräch und, für den gehobenen Dienst, ein Gruppengespräch und Kurzreferat. Und das Beste? Eine polizeiärztliche Untersuchung, um die Dienstfähigkeit festzustellen. Ein ganz schöner Aufwand, der sich aber für die richtigen Kandidaten garantiert lohnt.

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Aber zurück zu Linus Schmiede – seine Reise ist noch lange nicht zu Ende. Der Polizeialltag in Nabburg wird sich unter seiner Leitung sicherlich weiterentwickeln, und man darf gespannt sein, wie er die Herausforderungen meistern wird. Die Menschen in der Region können sich auf einen engagierten Polizeihauptkommissar freuen, der seine Wurzeln genau hier hat. Mit all seinen Erfahrungen wird er sicher einen frischen Wind in die Inspektion bringen.

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