Heute ist der 17.05.2026, und während die Frühlingssonne über Landsberg am Lech strahlt, dreht sich alles um eines der beliebtesten Gemüse des Jahres: Spargel! In Linden-Schrobenhausen, nur einen Katzensprung entfernt, bewirtschaftet Josef Rehm seinen Spargel-Hof im Nebenerwerb. Der 66-Jährige, der einst als Mechatroniker in einer Bank gearbeitet hat, hat sich dem traditionellen Spargelanbau verschrieben und begeistert damit nicht nur seine Kunden, sondern auch die Spitzenköche der Region.

Josef Rehm baut Spargel in zweiter Generation an und setzt dabei auf altehrwürdige Methoden. Keine Folie, keine Unkrautvernichter, keine Maschinen – alles Handarbeit! Das hat seine Vorzüge: Die Qualität des Spargels, den Rehm zweimal täglich erntet, ist einfach unvergleichlich. Er hat zwar auch Erfahrung mit Folienanbau, aber das Ergebnis war nicht überzeugend. „Der Spargel hat einfach nicht geschmeckt“, sagt er. Und das ist beim Spargelessen ja schließlich das A und O!

Die Spargelsaison und ihre Besonderheiten

Die Spargelsaison startet traditionell um den Muttertag im Mai. In Deutschland wird Spargel ab April geerntet, und die letzte Ernte erfolgt am 24. Juni, dem Johannistag. Frischer Spargel ist ein wahres Fest für die Sinne: glänzend, prall, knackig – und wenn man ihn reibt, quietscht er herrlich. Bei Rehms auf dem Hof wird die Ernte mit einem Radlanhänger durchgeführt, und das Team, bestehend aus ihm, seiner Frau Christine und vier Helfern, sorgt dafür, dass die edlen Stangen frisch und schnell verarbeitet werden.

Die Rehms verkaufen ihren Spargel in einem kleinen, aber feinen Hofladen, der täglich von 8 bis 18 Uhr geöffnet ist. Hier können die Kunden für 18 Euro pro Kilogramm die köstlichen Stangen erwerben. Dieser Preis mag vielleicht auf den ersten Blick hoch erscheinen, aber wenn man bedenkt, dass die Spargelernte manuell erfolgt – mit speziellen Messern, die den Spargel sanft abstechen – wird klar, dass Qualität ihren Preis hat. Zudem hat der Spargel eine lange Vorbereitungszeit, oft zwischen ein und drei Jahren, bevor er die ersten Erträge bringt.

Ein Genuss für Feinschmecker

Josef Rehm pflegt vor allem altdeutsche Sorten, um deren Erhalt zu sichern. Damit beliefert er auch Gourmet-Restaurants wie „Tantris“ und „Malva“ in München, wo Feinschmecker den Unterschied zu industriell angebautem Spargel sofort schmecken können. In Deutschland gibt es einen hohen Pro-Kopf-Verbrauch von frischem Spargel – im Jahr 2025 waren es 1,2 kg pro Person. Das zeigt, wie sehr die Deutschen dieses Frühlingsgemüse lieben. Spargel hat in Deutschland die größte Anbaufläche, die 2025 auf ca. 22.500 Hektar stieg – das sind immerhin 17% der Gemüseanbaufläche!

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Das Besondere an Rehms Spargel ist nicht nur die Anbauweise, sondern auch die Pflege. Er benötigt leichten, sandigen Boden, und seine Wurzeln können bis zu drei Meter tief reichen! Diese Wurzeln sind wichtig für die Nährstoffspeicherung. Während andere Betriebe moderne Maschinen für die Pflanzung verwenden, bleibt Josef seiner Tradition treu. Es gibt einen Grund, warum sein Spargel bei Spitzenköchen so beliebt ist – der Geschmack! Und das liegt nicht nur an der Handarbeit, sondern auch an der Liebe und Hingabe, die in jede einzelne Stange fließt.

Also, wenn ihr in der Nähe seid, schaut unbedingt bei Josef Rehm vorbei. Gönnt euch ein Stück echten, handgeernteten Spargel – es ist ein Erlebnis, das ihr nicht verpassen solltet!