Heute ist der 18.05.2026 und der Zollernalbkreis steht vor einem entscheidenden Moment. Landrat Günther-Martin Pauli hat die neue Landes-Verkehrsministerin Nicole Razavi (CDU, MdL) zu einem Kreisbesuch eingeladen. Ein Besuch, der dringend notwendig ist! Es geht um nichts Geringeres als die Besprechung von Straßenbauprojekten, die für die Region von großer Bedeutung sind. Pauli ist besorgt, dass die Region verkehrstechnisch seit Jahrzehnten abgeschnitten ist. Ein Zustand, der nicht nur die Mobilität, sondern auch die wirtschaftliche Entwicklung gefährdet. Es wird Zeit, dass hier etwas passiert!
In einem eindringlichen Brief an Razavi hebt Pauli die Dringlichkeit der Situation hervor. Besonders wichtig sind der Neubau der Brücke über die Eyach und die Eisenbahnlinie nahe Dürrwangen, die oft im Schatten der großen Straßenprojekte stehen. Das Verkehrsministerium plant, die bestehende Brücke abzureißen und an derselben Stelle eine neue zu bauen. Diese Vorgehensweise könnte ein Planfeststellungsverfahren umgehen, was Pauli jedoch als gefährlich erachtet. „Verheerende Folgen für die gesamte Raumschaft“ könnten die Konsequenz sein, wenn hier nicht schnell gehandelt wird.
Die Risiken der Unterbrechung
Pauli spricht in diesem Kontext von einem klaren Notfall. Er fordert den parallelen Bau der neuen Brücke zur bestehenden, um eine Unterbrechung der Verkehrsader und die damit verbundenen Umleitungen durch angrenzende Ortschaften zu vermeiden. Das hat nicht nur Auswirkungen auf die Anwohner, sondern auch auf die Wirtschaft vor Ort. Unterbrechungen können schnell zu einem Stillstand führen, das weiß jeder, der schon mal im Stau gestanden hat – oder noch schlimmer, in einer Umleitung festgehangen hat, die keinen Ausweg bietet.
Natürlich ist es nicht nur die Brücke, die auf dem Tisch liegt. Die Eisenbahnlinie nahe Dürrwangen ist ebenfalls ein großes Thema. Eine gut ausgebaute Schienenverbindung könnte die Region an das überregionale Verkehrsnetz anschließen. Aber auch hier schlummert das Risiko, dass wichtige Entscheidungen zu spät getroffen werden. Pauli hat die Zeichen der Zeit erkannt und weiß, dass jeder Tag zählt. Was hier auf dem Spiel steht, ist mehr als nur Asphalt und Schienen – es geht um die Lebensqualität der Menschen, die hier wohnen und arbeiten.
Ein Aufruf zur Aktion
Die Einladung an Ministerin Razavi könnte also der erste Schritt in die richtige Richtung sein. Pauli appelliert an die Politik, die Belange des Zollernalbkreises ernst zu nehmen. Die Region braucht jetzt Lösungen und nicht nur leere Versprechen! Es ist an der Zeit, den Hebel umzulegen und die Infrastruktur zu modernisieren. Schließlich können wir uns nicht auf dem Status quo ausruhen. Wenn wir in der Zukunft mobil bleiben wollen, müssen wir jetzt handeln. Und das nicht nur in Worten, sondern in Taten – denn die Menschen hier verdienen eine Verkehrsinfrastruktur, die funktioniert und sie nicht im Stich lässt.