Im Zollernalbkreis war es wieder soweit: Die Schützengesellschaft Todtnau lud zur feierlichen Siegerehrung des diesjährigen Firmenschießens ein. Über mehr als drei Wochen wurde um die besten Plätze geschossen, und die Stimmung war entspannt, aber auch voller Spannung. Oberschützenmeister Christoph Savoy ließ es sich nicht nehmen, zahlreiche Teilnehmer willkommen zu heißen. Und das war auch nötig, denn insgesamt traten 119 Mannschaften an, aus denen 11 Teams die geforderten 1000 Ringe pro Mannschaft erreichten. Das ist schon eine beeindruckende Leistung!

Die Veranstaltung war ein echtes Spektakel, bei dem Pokale an nicht weniger als 18 Siegermannschaften vergeben wurden. Der Höhepunkt des Abends? Ganz klar die Proklamation der Firmenkönigin und des Firmenkönigs – ein Moment, der für viele der Anwesenden das Herz höher schlagen ließ. Petra Schober konnte sich als Firmenkönigin durchsetzen, während Günther Winkler den Titel des Firmenkönigs für sich beanspruchte. Beide strahlten vor Freude und stolz, als ihre Namen genannt wurden.

Ein Fest der Zahlen und Schützen

Es war ein wahres Zahlenfeuerwerk, das die Schützengesellschaft präsentierte: 555 Einzelschützen, darunter 24 Damen und 54 Herren, gaben insgesamt 28.405 Schüsse ab – und das alles in nur 19 Wettkampftagen! Die Schüsse wurden auf Hundertstel Millimeter ausgewertet, was die Präzision und den Ehrgeiz der Schützen nur unterstreicht. Wer hätte gedacht, dass der Schießsport so viele Facetten hat? Auch die Ergebnisse der verschiedenen Kategorien sprechen für sich: In der Damen-Industrie gewann das Team der Textilwerke Todtnau, während bei den Herren das Team Heinzmann – Gas-Vadar die Nase vorn hatte. Und auch in den anderen Kategorien machten die Teilnehmer einen ausgezeichneten Eindruck.

Ein schöner Nebeneffekt der Veranstaltung: Die Schützengesellschaft bedankte sich ausdrücklich bei den Teilnehmern und Anwohnern für ihr Verständnis. Schließlich ist eine solche Veranstaltung nicht nur ein Wettkampf, sondern auch ein Ereignis, das die Gemeinschaft zusammenbringt. Die Bilder und Ergebnisse des Firmenschießens sind selbstverständlich auf der Webseite www.sg-todtnau.de zu finden.

Ein Blick über den Tellerrand

Aber was wäre der Schießsport ohne die übergeordneten Strukturen? Die Bedeutung solcher Veranstaltungen wird auch durch Organisationen wie den Bundes Deutscher Sportschützen 1975 e.V. (BDS) untermauert. Auf der Plattform BDSnet finden Mitglieder und Interessierte nicht nur Informationen zu Schießsport und Wettbewerben, sondern auch zu organisatorischen Aspekten und Ansprechpartnern. Der Schießsport hat so viele Facetten! Von statischem Schießen bis hin zum dynamischen IPSC – hier ist für jeden etwas dabei. Und die Schützen kommen aus allen Ecken, um an Wettkämpfen teilzunehmen, sei es auf Landesebene oder sogar international.

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Die Ereignisse in Todtnau sind ein Paradebeispiel dafür, wie lebendig und dynamisch der Schießsport ist. Es ist nicht nur ein Wettbewerb, sondern auch eine Möglichkeit, Freundschaften zu schließen und die Gemeinschaft zu stärken. Das alles macht die Faszination des Schießsports aus – und das wird sicher auch in den kommenden Jahren so bleiben.