Heute ist der 19.05.2026, und in Tübingen hat sich in der Welt der Krebsforschung einiges getan. Eine internationale Studie von der Columbia University und dem Universitätsklinikum Tübingen hat einen bedeutenden Fortschritt in der CAR T-Zelltherapie aufgezeigt. Dabei wurde das Protein NFIL3 als ein entscheidender Faktor für die Erschöpfung von CAR T-Zellen identifiziert. Jetzt fragt man sich vielleicht, was das genau bedeutet. Einfach gesagt: Wenn man NFIL3 ausschaltet, wird die Aktivität und Effektivität dieser speziellen Immunzellen gegen Tumore deutlich gesteigert. Das ist doch ein Lichtblick, oder?

Die Ergebnisse dieser spannenden Forschung wurden in der Fachzeitschrift Cancer Discovery veröffentlicht. Ein Team unter der Leitung von Prof. Dr. Michel Sadelain und Prof. Dr. Judith Feucht hat etwa 400 Transkriptionsfaktoren untersucht, um herauszufinden, was die Zellermüdung vorantreibt. Mit der CRISPR/Cas9-Technologie gelang es den Wissenschaftlern, NFIL3 zu deaktivieren. Die Versuche an Mausmodellen zeigten: Ohne NFIL3 läuft die Tumorbekämpfung besser, das Überleben verlängert sich. Das ist ein echter Meilenstein, besonders wenn man bedenkt, dass die CAR T-Zelltherapie bereits Erfolge bei Blutkrebs feiert, aber bei soliden Tumoren oft an ihre Grenzen stößt.

Von der Forschung zur Klinik

Der Ansatz, den die Forscher verfolgen, orientiert sich am „Bench-to-Bedside“-Prinzip, was so viel heißt wie: Die Erkenntnisse aus dem Labor sollen schnellstmöglich in die klinische Anwendung überführt werden. Prof. Dr. Judith Feucht spielt dabei eine zentrale Rolle, indem sie Forschung und klinische Anwendung miteinander verbindet. Aber, und das ist wichtig zu erwähnen, die Umsetzung dieser Erkenntnisse wird Zeit benötigen. Es ist ein Prozess, der Geduld erfordert.

Die CAR-T-Zelltherapie selbst nutzt das eigene Immunsystem, um gegen Krankheiten wie Krebs und Blutkrebs vorzugehen. T-Zellen, die aus dem Blut entnommen werden, durchlaufen im Labor einen spannenden Prozess: Sie werden mit einem neuen Rezeptor ausgestattet, der es ihnen ermöglicht, Tumor- oder kranke Immunzellen gezielt zu erkennen und anzugreifen. Diese Methode kommt häufig zum Einsatz, wenn andere Therapien nicht den gewünschten Erfolg bringen. Aber nicht nur das – es gibt auch vielversprechende Forschungsansätze, um CAR-T-Zellen bei Autoimmunerkrankungen und neurologischen Erkrankungen zu testen. Es bleibt also spannend!

Die T-Zellen werden während einer Blutwäsche, auch Apherese genannt, entnommen. Danach werden sie entweder von einem kommerziellen Hersteller oder direkt im Stammzelllabor des Universitätsklinikums Tübingen mit dem neuen Rezeptor ausgestattet. Nach einer vorbereitenden Chemotherapie werden die veränderten CAR-T-Zellen wieder in den Körper zurückgegeben. Dort stimulieren sie andere Abwehrzellen und gehen auf die Jagd nach Tumor- oder Immunzellen. Das klingt nach einem echten Abenteuer im Körper, nicht wahr?

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Die Forschung rund um die CAR T-Zelltherapie ist ein faszinierendes Feld, das ständig im Wandel ist. Die Erkenntnisse aus der aktuellen Studie könnten den entscheidenden Impuls geben, um die Therapie bei soliden Tumoren zu verbessern. Die Hoffnung, die damit verbunden ist, lässt einen optimistisch in die Zukunft blicken.