Es war ein Abend voller Emotionen und inspirierender Geschichten in der Säulenhalle in Berndorf, wo sich alles um die bemerkenswerte Chris Lohner drehte. Im Rahmen von KLASSIK. KLANG berndorf gab es nicht nur ein Gespräch zwischen der ehemaligen ORF-Moderatorin und der charmanten Verena Scheitz, sondern auch eine musikalische Begleitung, die das Ganze zu einem einzigartigen Erlebnis machte. Das Duo JuTe, bestehend aus Teresa Heugl am Vibraphon und Julia Kräuter an der Harfe, sorgte für die passende Stimmung. Man konnte förmlich spüren, wie die Musik die Worte von Lohner zum Leben erweckte.

Die Karriere von Chris Lohner ist beeindruckend: Model, Moderatorin, Sprecherin, Journalistin, Schauspielerin und Bestseller-Autorin – sie hat in vielen Rollen brilliert. Doch was viele nicht wissen, ist ihr tiefes Engagement für die Gesellschaft. Lohner ist eine starke und mutige Frau, die sich nicht nur für ihren eigenen Erfolg interessiert, sondern auch als ehrenamtliche Botschafterin von „Licht für die Welt“ aktiv ist. Ihre Arbeit in Hilfsprojekten, wie der Vinzi Gruppe, spricht Bände über ihr Herz und ihren Einsatz. Der Abend bot den Anwesenden, darunter auch Persönlichkeiten wie Adelheid Penninger und Karin Lechner, unterhaltsame Einblicke in ihr bewegtes Leben. Das Publikum war begeistert und erhielt signierte Bücher sowie wertvolle Lebensweisheiten. Zwei von diesen werden wohl lange im Gedächtnis bleiben: „Eine Schneeflocke ist nix, aber viele können zu einer Lawine werden.“ und „Älter werden ist kein Einzelschicksal und wer das nicht will, muss sich rechtzeitig aus dem Acker machen.“

Ein Blick auf ihre Reisen

Fast zwei Jahrzehnte hat Chris Lohner als Goodwill Ambassador für „Licht für die Welt“ gearbeitet und dabei viele emotionale Momente in Afrika erlebt. Ihre Reisen führten sie in Länder wie Äthiopien, Tansania, Mosambik, Somalia, Sudan, Kenia und Burkina Faso. Diese Erlebnisse hat sie in einem Tagebuch festgehalten und wird sie nun in ihrem neuen Buch „Wenn Afrika lächelt. Unterwegs fürs Augenlicht“, das am 06. März erscheint, mit der Welt teilen. Darin beschreibt sie sowohl heitere als auch traurige Anekdoten, und es ist klar, dass sie nicht nur eine Zeugin, sondern auch eine aktive Mittlerin zwischen den Kulturen ist.

Auf ihren Reisen hat sie „tausenden Menschen geholfen“ und unglaubliche Geschichten gesammelt – wie die von einer Familie, die in einem Erdloch lebte und deren behindertes Kind tragische Erfahrungen machte. Diese Erlebnisse haben sie demütig gemacht und ihr die Augen geöffnet für die Herausforderungen, die Menschen in anderen Teilen der Welt täglich meistern müssen. Sie zeigt auf, dass in Österreich oft über Kleinigkeiten gejammert wird, während in Afrika eine ganz andere Einstellung herrscht.

Engagement in Österreich

Doch das Engagement von Chris Lohner endet nicht bei ihren Reisen. Auch in Österreich setzt sie sich für Menschen in Not ein, etwa über Vinzirast oder die Krebshilfe. Sie macht dabei kein großes Aufheben um ihr Wirken – sie sieht es einfach als ihre Pflicht und Möglichkeit, anderen zu helfen. Komischerweise hat sie in ihrer 15-jährigen Beziehung mit Lance Lumsden Rassismus in Österreich erlebt, während sie in Afrika keine solchen Anfeindungen erfuhr. Das lässt einen schon nachdenklich werden.

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Chris Lohner ist nicht nur eine beeindruckende Persönlichkeit, sondern auch ein Beispiel dafür, dass jeder, unabhängig von seinem Bekanntheitsgrad, helfen kann. Sie hat nicht nur in ihrem Beruf, sondern auch in ihrem Herzen Platz für die Nöte anderer Menschen. Ein Abend in Berndorf hat uns daran erinnert, dass solche Geschichten erzählt werden müssen – um zu inspirieren und um zu zeigen, dass wahres Engagement keine Grenzen kennt.