In Baden-Baden herrscht zurzeit ein reges Treiben, und das nicht nur wegen des schönen Wetters. Die Diskussion um die Fußgängerzone „Untere Wassergasse“ zieht sich schon seit Jahrzehnten hin. Während der Bereich rund um den Hauptplatz ein wahres touristisches Juwel ist, sieht es im hinteren Teil eher trostlos aus. Bürgermeisterin Carmen Jeitler-Cincelli (ÖVP) hat den Zustand der Unteren Wassergasse mit einem klaren „grässlich“ bezeichnet, und das, so sagt sie, erfordert dringend Handlungsbedarf. Schließlich ist diese Gasse eine wichtige Verbindung zwischen Bahnhof und Innenstadt – und die muss einfach einladender werden!

Letztes Jahr haben die Planungen zur Umgestaltung begonnen, und mittlerweile sind die Vorarbeiten in vollem Gange. Doch nicht alle sind mit dem Tempo und der Informationslage zufrieden. Einige Geschäftsleute äußerten ihre Kritik bezüglich mangelnder Kommunikation und Koordination der Bauarbeiten. Bürgermeisterin Jeitler-Cincelli aber hat das als unbegründet zurückgewiesen und betont, dass die Stadtgemeinde sich vorbildlich um die Koordination kümmert. QR-Codes an den Baustellen sollen die Bürger direkt zu Informationen auf der Stadt-Website führen. Praktisch, oder?

Geplante Maßnahmen und Zeitplan

Am 18. August haben die ersten Vorarbeiten zur Umgestaltung der Unteren Wassergasse begonnen. Punktuelle Sanierungen am Regenwasserkanal sind der erste Schritt, der von der Abteilung Wasserwirtschaft durchgeführt wird. Die Bauarbeiten zur Wasserleitungssanierung im Bereich Wassergasse 25-39 beginnen dann ab dem 1. September und sollen bis Mitte Oktober abgeschlossen sein. Ein gutes Zeichen: Die Untere Wassergasse bleibt während der gesamten Arbeiten durchgehend begehbar, auch wenn Zulieferdiensten die Zufahrt nur bis zur Baustelle möglich ist.

Die Umgestaltung der Unteren Wassergasse wird etappenweise über drei Jahre laufen und umfasst eine Investition von rund zwei Millionen Euro. Das sind ganz schön viele Euros, wobei die Leitungsverlegungen nicht eingerechnet sind. Geplant sind hochwertige Betonpflasterbeläge, neue Grünflächen, Baumpflanzungen und gemütliche Sitzgelegenheiten. Und das Beste? Es wird Maßnahmen für ein nachhaltiges Regenwassermanagement geben, sowie entsiegelte Flächen, die der Umwelt zugutekommen. Auch Anrainer nutzen die Gelegenheit, um teilweise ihre Fassaden zu erneuern. Das sorgt für ein einheitlicheres Bild und mehr Lebensqualität.

Ein Blick in die Zukunft

Ein bisschen Geduld müssen wir noch aufbringen. Die Arbeiten sind in drei Abschnitte unterteilt: Die obere und untere Gasse werden von September bis Ende November 2026 bearbeitet, während die mittlere Gasse im Herbst 2027 an der Reihe ist. Man könnte sagen, die Umgestaltung der Unteren Wassergasse wird ein langfristiges Projekt, das sich aber sicher auszahlen wird. Wer weiß, vielleicht wird diese Flaniermeile bald ein echter Magnet für Einheimische und Touristen, die hier flanieren, verweilen und das Leben genießen können.

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Es bleibt spannend, wie sich die Untere Wassergasse entwickeln wird. Vielleicht wird sie ja bald der neue Treffpunkt in Baden-Baden – ein Ort, an dem man nicht nur die Beine baumeln lassen, sondern auch das Flair der Stadt in vollen Zügen genießen kann!