Die Rudervereinigung Kappeln hat bei der Deutschen Kleinboot-Meisterschaft 2026 in München eindrucksvoll geglänzt. Drei der vier Bundeskader aus dem traditionsreichen TSV Kappeln von 1876 nahmen an diesem bedeutenden Wettkampf teil und zeigten, dass sie zu den Besten der Besten gehören. Besonders hervorzuheben sind die Leistungen von Pauline von Hobe-Gelting, Til Schindelhauer sowie Alina Krüger und Sarah Grauer, die im Einer und Zweier ohne Steuerfrau an den Start gingen.

Pauline von Hobe-Gelting, 19 Jahre jung und bereits zum zweiten Mal bei der Meisterschaft am Start, konnte im Vorlauf den dritten Platz hinter der A-Nationalmannschaft belegen. Im Viertelfinale qualifizierte sie sich für das Halbfinale der Plätze 13 bis 24, wo sie schließlich siegte und ins Finale C einzog. Dort erreichte sie den 13. Platz und wurde somit zweitbeste U23-Teilnehmerin, was ihr eine vielversprechende Ausgangsposition für die U23-Nationalmannschaft im Jahr 2026 sicherte.

Erfolgreiche Leistungen der weiteren Athleten

Alina Krüger und Sarah Grauer hatten sich bereits für die U23-Weltmeisterschaft 2025 qualifiziert und zeigten auch in München ihre Klasse. Im Vorlauf mussten sie sich nur den späteren Deutschen Meistern geschlagen geben. Im Hoffnungslauf gewannen sie und zogen ins Halbfinale der besten 12 Boote ein, wo sie den fünften Platz belegten, was zur Qualifikation für Finale B (Plätze 7–12) führte. Im Finale B siegten sie und schlossen die Meisterschaft mit einem hervorragenden 7. Platz in der Gesamtabrechnung ab.

Til Schindelhauer trat im Vorlauf gegen Olympiasieger Oliver Zeidler und U23-Weltmeister Timo Strache an und belegte den dritten Platz. Im Viertelfinale erkämpfte er sich wieder den dritten Platz, schaffte aber nicht den Einzug ins A-Finale, was ihm insgesamt den 11. Platz sicherte. Auch die U19-Rangliste in München brachte für Kappeln neue Erfahrungen: Charlotte Rother und Caspar von Hobe-Gelting belegten die Plätze 26 und 30 und sammelten wertvolle Eindrücke für ihre weitere sportliche Laufbahn.

Winter-Camp als Sprungbrett für Talente

Ein weiteres Highlight war das Winter-Camp 2026, das am ersten Februar-Wochenende in Kappeln stattfand und über 70 Jungen und Mädchen aus 14 schleswig-holsteinischen Vereinen zusammenbrachte. Die Veranstaltung fand in der Gemeinschaftsschule an der Schlei statt und bot den Teilnehmern die Möglichkeit, sich in Teamsportarten auszuprobieren und an einer Talentiade teilzunehmen. Organisator Michael Schürmann zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf des Camps und bedankte sich bei der Gemeinschaftsschule sowie den Sponsoren für ihre Unterstützung.

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Die Rudervereinigung Kappeln war nicht nur in München erfolgreich, sondern erzielte auch bemerkenswerte Ergebnisse bei den U23-Europameisterschaften in Racice, wo Kjell Richter den 4. Platz im Männerdoppelvierer belegte. Zudem erreichte Alina Krüger im deutschen Frauenachter bei der U23 WM in Poznań den 4. Platz. Auch die Deutsche Meisterschaft in Köln war ein voller Erfolg für die Kappelner Ruderer, die insgesamt 2 Gold-, 3 Silber- und 2 Bronzemedaillen mit nach Hause brachten.

Die Leistungen der Kappelner Athleten und die Erfolge bei nationalen und internationalen Regatten im Wettkampfjahr 2025, einschließlich 27 Siege, zeigen, dass die Rudervereinigung Kappeln auf einem hervorragenden Weg ist, die Ruderer von morgen zu fördern und weiterzuentwickeln. Die Erfolge und die engagierte Nachwuchsarbeit sind ein starkes Fundament für die Zunkunft des Rudersports in der Region Schleswig-Flensburg.