Heute ist der 29.04.2026 und im Märkischen Kreis brodelt es politisch. Peter Schrade, ein Dipl.-Kaufmann aus Kierspe und derzeit stellvertretender Bürgermeister, plant, für die CDU bei der Landtagswahl 2027 zu kandidieren. Die Vorbereitungen dafür sind bereits in vollem Gange, denn zunächst steht ihm ein harter Wettkampf bevor. Schrade muss sich gegen Christoph Weiland, den Stadtverbandsvorsitzenden der CDU Lüdenscheid, durchsetzen. Die entscheidende Kampfabstimmung zwischen den beiden Politikern findet am 11. Mai statt.
Der Weg zu dieser Kandidatur war alles andere als zufällig. Schrade wurde im Februar von gleich mehreren CDU-Ortsverbänden, darunter Halver, Herscheid, Kierspe, Meinerzhagen und Schalksmühle, für die Wahl vorgeschlagen. Dies zeigt nicht nur seine Verwurzelung in der Region, sondern auch das Vertrauen seiner Parteikollegen in seine Fähigkeiten. Bis 2012 war er Stadtverbandsvorsitzender in Kierspe und hat sich in der Vergangenheit auch als Kassierer des Schützenkreises Lüdenscheid einen Namen gemacht.
Der Wettlauf um die CDU-Kandidatur
Die CDU-Kandidaten halten sich im Moment an parteiinterne Absprachen und äußern sich erst nach der Entscheidung inhaltlich. Diese Zurückhaltung ist nicht ungewöhnlich in politischen Kreisen, wo strategische Überlegungen oft an erster Stelle stehen. Schrade und Weiland wissen, dass die kommenden Wochen entscheidend sein werden, um die Unterstützung ihrer Parteifreunde zu gewinnen und sich als die beste Wahl für den Wahlkreis Märkischer Kreis III zu positionieren.
Die bevorstehende Abstimmung wird nicht nur die politische Landschaft im Märkischen Kreis prägen, sondern auch die Richtung, in die die CDU sich in den kommenden Jahren entwickeln möchte. Die Entscheidungen, die hier getroffen werden, haben das Potenzial, weitreichende Folgen für die Region zu haben und die Wählerbasis nachhaltig zu beeinflussen.
Ein Blick in die Zukunft
Die Landtagswahl 2027 ist ein bedeutendes Ereignis, das die Weichen für die politische Entwicklung des Märkischen Kreises stellen könnte. Während Schrade und Weiland sich auf die bevorstehenden Herausforderungen konzentrieren, bleibt abzuwarten, wie sich die politische Stimmung im Kreis entwickeln wird. Die Bürgerinnen und Bürger können gespannt sein, welche Impulse die neue Kandidatur mit sich bringen wird und wie sich die CDU im Wettbewerb mit anderen Parteien behaupten kann.