Heute ist der 30.04.2026 und die Spannung im Werra-Meißner-Kreis könnte nicht größer sein. In der Fußball-Kreisoberliga konkurrieren vier Teams um den Meistertitel und die begehrte Aufstiegsrelegation. An der Spitze des Geschehens stehen der FC Großalmerode, die SG Sontratal, die TSG Bad Sooden-Allendorf und die SG Herleshausen/Nesselröden/Ulfegrund. Jedes Team hat seine eigenen Ziele und Herausforderungen, die es zu meistern gilt.
Der FC Großalmerode führt aktuell mit 56 Punkten und hat noch fünf Spiele vor der Brust. Als beste Mannschaft sowohl zu Hause als auch auswärts ist der Druck auf die Spieler hoch. Besonders das bevorstehende Duell am 1. Mai gegen die SG Wehretal, gegen die sie im Hinspiel mit 1:2 verloren haben, ist von entscheidender Bedeutung. Anschließend folgen Spiele gegen Eschwege, SG KHD II, SC Niederhone und zum krönenden Abschluss gegen die SG Sontratal.
Die Verfolger im Blick
Die SG Sontratal macht dem Tabellenführer ordentlich Druck mit 53 Punkten und hat die beste Rückrunde aller Teams hingelegt. Mit 27 Punkten aus den letzten zehn Spielen und der besten Offensive der Rückrunde, die 34 Tore erzielt hat, scheinen sie bereit, um den Titel zu kämpfen. Ihre nächsten Gegner sind die SG Fürstenhagen, TSG Bad Sooden-Allendorf und FC Großalmerode, was einiges an Spannung verspricht.
Die TSG Bad Sooden-Allendorf steht mit 49 Punkten ebenfalls gut da. Sie haben fünf ausstehende Spiele und peilen Rang zwei an, um sich einen Platz in der Relegation zu sichern. Ihre maximale Punktzahl könnte bei 64 enden, was sie in die engere Auswahl für den Aufstieg bringen würde. Am 1. Mai treffen sie auf Wickenrode und müssen danach gegen die SG Sontratal antreten, was ein Schlüsselspiel für ihre Ambitionen sein könnte.
Die SG HNU im Schatten der Spitze
Die SG Herleshausen/Nesselröden/Ulfegrund, auch bekannt als SG HNU, hat es derzeit etwas schwerer und liegt mit 44 Punkten auf dem vierten Platz. Ein Abzug von zwei Punkten aufgrund von nicht erfülltem Schiedsrichter-Soll bringt zusätzliche Herausforderungen mit sich. Dennoch könnte Bjarne Pankow, der momentan 27 Tore erzielt hat, die Torjägerkanone gewinnen, auch wenn die Chancen auf einen Relegationsplatz gering sind. Ihre nächsten Begegnungen finden gegen Eschwege, Weidenhausen II und Waldkappel statt.
Die Spannung in der Fußball-Kreisoberliga Werra-Meißner ist also zum Greifen nah. Jedes Spiel könnte entscheidend sein, und die Teams werden alles geben, um ihre Ziele zu erreichen. Wer wird am Ende als Meister hervorgehen und sich für die Aufstiegsrelegation qualifizieren? Die nächsten Tage werden es zeigen.
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