Erdbeerträume im Werra-Meißner-Kreis: Selbstpflücken und Genuss pur!
Es ist wieder soweit! Die Erdbeersaison im Werra-Meißner-Kreis hat begonnen, und die Felder sind zum Selbstpflücken geöffnet. Wer die süßen roten Früchte liebt, der sollte sich jetzt auf den Weg machen. Katharina Siebold von Siebolds Hof hat gleich zwei Felder am Start: eines in Hundelshausen und das andere in Stiedenrode an der Landstraße 3238. Trotz des Gewitterwetters in der vergangenen Woche haben die Erdbeeren keinen Schaden genommen. Das ist doch schon mal ein Grund zur Freude!
Erdbeeren sind nach wie vor die Lieblingsfrucht der Deutschen – das zeigt sich auch im Verbrauch. Durchschnittlich greift jeder von uns im Wirtschaftsjahr 2023/24 zu 3,3 kg Erdbeeren. Das sind zwar 700 g weniger als im Vorjahr, aber sie bleiben unangefochten die Nummer Eins, auch wenn Äpfel und Bananen in der Gunst der Verbraucher steigen. Einheimische Erdbeerproduktion deckt allerdings nur etwa 39 % des Bedarfs in Deutschland. Wenn man bedenkt, dass in Hessen 143 Betriebe auf ca. 960 Hektar Erdbeeren anbauen, wird klar, wie wichtig die heimische Produktion ist.
Öffnungszeiten und Preise
Bei Siebolds Hof kann man von Montag bis Samstag zwischen 8:30 und 18 Uhr die besten Erdbeeren pflücken. An Sonn- und Feiertagen hat man von 9 bis 12 Uhr Zeit. Der Preis liegt bei fairen 3,40 Euro pro Kilo. Ein kleiner Pflücktipp: Schaut unter dem Laub nach, da verstecken sich oft die süßesten Früchte! Wer sich lieber woanders umsehen möchte, findet auch beim Beerenhof Feußner in Frieda Erdbeeren. Dort kann man von Montag bis Samstag von 7 bis 18 Uhr pflücken, an Sonn- und Feiertagen von 8 bis 12 Uhr. Hier kostet das Kilo 3,50 Euro.
Für alle, die noch mehr Auswahl suchen, gibt es Hubert Iffert aus Wichmannshausen. Seine Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr und am Wochenende von 8 bis 14 Uhr. Hier zahlt man 4 Euro pro Kilo. Und nicht zu vergessen: Hildebrandts Erdbeerland in Ermschwerd und Hebenshausen hat seit Fronleichnam geöffnet, täglich von 8 bis 19 Uhr – auch an Sonn- und Feiertagen! Die Preise sind auf Anfrage, aber man kann sicher sein, dass sich ein Besuch lohnt.
Die Suche nach den besten Beeren
Frisch gepflückte Erdbeeren gelten als besonders schmackhaft. Man sollte jedoch vor dem Besuch eines Erdbeerfeldes online nachsehen, ob das Feld tatsächlich geöffnet ist. Die Reife der Erdbeeren variiert regional und wetterbedingte Schließungen sind möglich. Nach späten Frösten sind einige frühe Erdbeersorten etwas beeinträchtigt. Wer also auf die süßeren Beeren wartet, sollte noch ein paar Tage Geduld haben – es wird sich lohnen!
Die Felder sind mittlerweile sorgfältig mit Stroh ausgelegt, um die Rutschgefahr zu minimieren und die Erdbeeren vor Matsch zu schützen. Ein kluger Schachzug, denn man möchte ja nicht im Dreck stecken bleiben, während man die besten Früchte sucht! Und wenn wir schon beim Suchen sind – hier sind ein paar weitere Erdbeerfelder in Hessen, die einen Besuch wert sind:
- Frankfurt-Bergen-Enkheim: Schelmenhäuser Hofgut, Tel: 06109-21 0 41, Website
- Schöneck: Familie Wörner, Tel: 06187-7694, Website
- Niddatal-Kaichen: Familie Wörner, Tel: 06187-7694, Website
- Wehrheim: Wetterauer Früchtchen, Tel: 06033-9289000, Website
- Dietzenbach: Beeren Knecht, Tel: 06074-33624, Website
Die Landwirtschaft ist auch ein spannendes Thema. Wusstest du, dass landwirtschaftliche Anbauflächen nicht nur fruchtbare Erde umfassen, sondern auch Flächen mit nicht ertragsfähigen Junganlagen? Diese können je nach Kulturart einige Jahre keinen Vollertrag liefern. Das macht die Ertragszahlen manchmal schwer zu deuten. Bei Erdbeeren und Spargel kann das ebenfalls der Fall sein, weshalb die Grundflächen oft unterschiedlich ausgewiesen werden.
Aber egal, wo du deine Erdbeeren pflückst – genieße die Zeit im Freien, atme die frische Luft ein und lass dich von der süßen Versuchung verführen. Wer kann schon widerstehen?
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