Am 30. April 2026 fand in Brilon eine beeindruckende Sportlerehrung statt, bei der Bürgermeister Dr. Christof Bartsch zahlreiche sportliche Leistungsträger, Trainer und Betreuer würdigte. In seiner Ansprache hob Bartsch den hohen Stellenwert von Ehrgeiz, Disziplin und Teamgeist hervor, Werte, die nicht nur im Sport, sondern auch im täglichen Leben von großer Bedeutung sind. Die Stadt Brilon zeigt damit ihr Engagement für einen modernen Sportstandort, der nicht nur Talente fördert, sondern auch auf Gemeinschaft und Zusammenhalt setzt. Die geehrten Sportlerinnen und Sportler erhielten neben einer Medaille auch eine Urkunde, die ihre herausragenden Leistungen dokumentiert.
Unter den Ausgezeichneten war Viola Eberbach vom IPF Brilon, die sich durch ihre Erfolge im Reiten auszeichnete. Sie konnte bei verschiedenen Turnieren starke Platzierungen erzielen, darunter der 3. Platz im Fünfgang bei den Münster-Handorfer Islandpferdetagen und der 2. Platz im Speedpass bei der Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften. Auch im Laufsport über 5.000 Meter ist sie aktiv und zeigt damit ihre Vielseitigkeit.
Ein Hauch von Heldentum
Kristina Eberbach, ebenfalls vom IPF Brilon, wurde als Gesamtsiegerin der Laufcupserie Waldeck-Frankenberg in der Kategorie Nordic Walking ausgezeichnet. Mit fünf ersten, vier zweiten und einem dritten Platz in der Altersklasse W45 zeigt sie, was es bedeutet, mit Leidenschaft und Ausdauer an seine Ziele zu glauben. Der Ski-Club Brilon konnte ebenfalls mit Athleten punkten, die Spitzenplatzierungen beim Deutschland Cup und den Deutschen Meisterschaften erzielten. Besonders hervorzuheben ist Charlotte Hoffmann, die als jüngste Deutsche Jugendmeisterin gefeiert wurde, sowie Silvia Rummel, die zur Trainerin des Jahres gewählt wurde.
Die Damenmannschaft des SV Thülen 1920 feierte ihren Aufstieg in die Westfalenliga, was den unermüdlichen Einsatz von Trainer Dominique Heinke, Sebastian Werth und Torwarttrainer Jürgen Herrmann widerspiegelt. Heiner Homrighausen im Regattawindsurfen konnte sich mit dem 1. Platz in der Deutschen Rangliste U70 Superlegend und einem 2. Platz bei der Raceboard-Weltmeisterschaft der Master Ü70 Superlegend in Damao (Slowakei) ebenfalls über große Erfolge freuen.
Familienbande und individuelle Erfolge
Besonders bemerkenswert war die Ehrung der Familien Sprenger, Manereck und Weber, die für ihre besonderen Leistungen beim Familiensportabzeichen ausgezeichnet wurden. Ulrich Wolf wurde zum Deutschen Meister im Halbmarathon gekürt und Sophia Gerlach vom Reit- und Fahrverein Brilon erhielt das goldene Reitabzeichen in Münster für ihre Leistungen mit ihrem selbst gezogenen und ausgebildeten Pferd. Sie nahm zudem am Liselotte-Linsenhoff-Edith-Piaff-Förderprogramm teil und zeigt damit, wie wichtig Engagement und Ausbildung im Pferdesport sind.
Ein weiterer Höhepunkt der Ehrung war die Auszeichnung von Heinz-Gerd Gehling, der zahlreiche Sportler für das Ablegen des Sportabzeichens ehrte. Diese Veranstaltungen sind nicht nur ein Zeichen des Dankes für die harte Arbeit und den Einsatz der Sportler, sondern auch eine Möglichkeit, die Gemeinschaft in Brilon zu stärken.
Bürgermeister Dr. Christof Bartsch, der seit 2014 im Amt ist und selbst eine sportbegeisterte Persönlichkeit, zeigte sich erfreut über die Vielzahl an Talenten in seiner Stadt. Geboren am 05.08.1962 in Olsberg und aufgewachsen in Brilon, Brilon-Wald und Gudenhagen-Petersborn, hat er sich stets für die Anliegen der Bürger und die Förderung des Ehrenamts eingesetzt. Verheiratet mit Brigitte Schulte-Bartsch und Vater einer Tochter, Leah, bringt er sein Engagement in die politische Arbeit der Stadt ein. Seine Ausbildung als Diplom-Finanzwirt und Diplom-Kaufmann sowie seine Promotion an der Universität Erfurt zeugen von seinem tiefen Verständnis für wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge.
Die Sportlerehrung in Brilon ist nicht nur eine Feier der individuellen Erfolge, sondern auch ein Zeichen für den Gemeinschaftsgeist und die Unterstützung des Ehrenamts. In einer Welt, die oft von Konkurrenz geprägt ist, zeigt Brilon, wie wichtig Zusammenarbeit und gegenseitige Wertschätzung sind. Dies macht die Stadt zu einem besonderen Ort für Sport und Gemeinschaft.