Heute ist der 30.04.2026 und die Autofahrer in Rottweil können aufatmen: Ab dem 1. Mai 2026 wird die Energiesteuer auf Diesel und Benzin um etwa 17 Cent pro Liter gesenkt. Dieser Tankrabatt, vom Bundestag beschlossen, wird jedoch nicht sofort bei allen Fahrern ankommen. Umso wichtiger ist es, die eigene Fahrweise zu optimieren und die Kosten im Zaum zu halten. Fahrlehrer Marcus Schwanzer hat einige wertvolle Tipps zum Spritsparen zusammengestellt, die nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt schonen können.

Ein effektiver Ansatz zur Kostenreduktion beginnt mit dem Bewusstsein für den eigenen Kraftstoffverbrauch. Schwanzer empfiehlt, den Durchschnittsverbrauch nach dem Tanken zu berechnen und zu dokumentieren. So können Autofahrer gezielt erkennen, wo sie sparen können. Vorausschauendes Fahren ist ein weiterer wichtiger Aspekt: Wer seinen Blick drei bis fünf Fahrzeuge voraus richtet, kann Bremslichter und Ampeln frühzeitig erkennen und unnötiges Bremsen vermeiden. Der Tempomat ist hierbei ein nützlicher Helfer, um eine gleichbleibende Geschwindigkeit zu halten und übermäßiges Beschleunigen zu umgehen.

Wichtige Fahrtechniken und Tipps

Ein weiterer wertvoller Tipp von Schwanzer ist, früh hochzuschalten und spät herunterzuschalten. Bei etwa 2000 Umdrehungen pro Minute sollte in den nächsthöheren Gang geschaltet werden. Dadurch wird der Kraftstoffverbrauch gesenkt. Auch die Vermeidung von unnötiger Last im Auto spielt eine Rolle: Wer sein Fahrzeug entrümpelt und Dachträger abmontiert, kann den Luftwiderstand verringern. Zudem sollte der Reifendruck erhöht werden, um den Rollwiderstand zu minimieren – am besten auf die Werte für „volle Beladung“ einstellen.

Der Eco-Modus des Fahrzeugs kann ebenfalls aktivieren werden, um das Fahrzeugsystem zu optimieren und den Kraftstoffverbrauch, insbesondere im Stadtverkehr, zu reduzieren. Fehler beim Fahren, wie das Auskuppeln statt Motorbremse zu nutzen, sollten vermieden werden; auch zaghaftes Beschleunigen ist nicht ratsam. Bei der Fahrzeugwahl sollte zudem die Antriebsart (Otto-, Diesel- oder Elektroantrieb) gut überlegt sein, um den Einsatzzweck optimal zu erfüllen.

Zusätzliche Sparmaßnahmen

Wie der ADAC ausführt, können Autofahrer bis zu 20 Prozent Kraftstoff sparen, wenn sie ihre Fahrweise optimieren. Hierzu gehört auch, kurze Strecken zu vermeiden, da ein kalter Motor mehr Sprit verbraucht. Wer die Möglichkeit hat, sollte das Fahrrad nutzen oder mehrere Fahrten kombinieren. Zudem ist es sinnvoll, den Motor im Leerlauf auszuschalten, wenn die Leerlaufzeit länger als 20 Sekunden beträgt, insbesondere an Bahnübergängen.

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Elektrische Verbraucher im Auto, wie die Klimaanlage, können ebenfalls den Kraftstoffverbrauch erhöhen. Ein bewusster Umgang damit sowie die Nutzung von energiesparenden Reifen können zusätzliche Einsparungen bringen. Der richtige Luftdruck der Reifen sollte regelmäßig überprüft werden, da ein zu niedriger Druck den Verbrauch erhöht. Auch regelmäßige Wartungen sind unerlässlich, um unter anderem Motorluftfilter und Zündkerzen zu kontrollieren – dies sorgt für einen reibungslosen Betrieb und kann den Verbrauch weiter senken.

In Zeiten steigender Benzin- und Dieselpreise sind diese einfachen Maßnahmen Gold wert. Vorausschauendes Fahren sowie die Vermeidung hoher Drehzahlen können den Verbrauch um bis zu 20% reduzieren. Wer seinen Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug hält, erhöht nicht nur die Sicherheit, sondern wird auch belohnt: Weniger Bremsen spart Energie und damit Sprit. Nutzen Sie diese Tipps, um nicht nur Geld zu sparen, sondern auch Ihren ökologischen Fußabdruck zu minimieren.