Heute ist der 20.05.2026 und in Schleswig-Holstein dreht sich alles um den Tarifkonflikt bei der Deutschen Telekom. Die Gewerkschaft Verdi hat ordentlich Druck aufgebaut, und das lässt sich nicht übersehen. Hunderte von Beschäftigten haben erneut die Arbeit niedergelegt, und das nicht nur in Hamburg – nein, auch in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern wird demonstriert. Ein Warnstreik mit einer beeindruckenden Mobilisierung: In Schwerin haben sich rund 750 Menschen versammelt, um für ihre Rechte zu kämpfen. Die Polizei spricht von etwa 400 Teilnehmern vor Ort, aber die Zahlen könnten auch höher sein. Man sieht Transparente mit Aufschriften wie „T steht für Traurig“ und „Mehr Gehalt und das bald“. Das zieht einen schon in den Bann!
Die Wellen schlagen hoch, und die Stimmung ist kämpferisch. Beschäftigte sind teils mit Bussen angereist, um an dieser Kundgebung teilzunehmen. Verdi fordert für die rund 60.000 Tarifbeschäftigten eine Entgelterhöhung von 6,6 Prozent, und das für eine Laufzeit von nur 12 Monaten. Dazu kommt noch ein Verdi-Mitgliederbonus von 660 Euro jährlich. Die dritte Verhandlungsrunde ist letzte Woche gescheitert, und die vierte Runde steht am 26. und 27. Mai 2026 an. Die Entschlossenheit der Beschäftigten ist deutlich spürbar, und das zeigt sich auch in der Vielzahl der Warnstreiks, die zwischen dem 19. und 21. Mai 2026 bundesweit stattfinden.
Der Kampf geht weiter
Die Gewerkschaft hat angekündigt, die Warnstreiks auszuweiten, und das in acht verschiedenen Städten – von Hannover über Frankfurt bis nach Berlin. Seit dem Beginn des Arbeitskampfs am 28. April haben sich bereits über 32.000 Beschäftigte an den Aktionen beteiligt. Verdi-Verhandlungsführer Frank Sauerland macht klar: Die Beschäftigten sind entschlossen, ihre Forderungen durchzusetzen. Es ist kein Geheimnis, dass das Angebot der Arbeitgeber aus der dritten Verhandlungsrunde als unzureichend zurückgewiesen wurde. Vor den Verhandlungen in Potsdam haben sich etwa 2.500 Beschäftigte versammelt, und auch in dieser Runde haben sich mehr als 10.000 an den Warnstreiks beteiligt. Ein starkes Zeichen!
Sauerland hebt hervor, dass die Warnstreiks Bewegung in die Verhandlungen gebracht haben. Dennoch bleibt das Angebot der Arbeitgeber, insbesondere in Bezug auf die Entgelterhöhung, unzureichend. Nur eine erste Lohnerhöhung wurde konkretisiert, während weitere Schritte unklar sind. Zudem fehlt ein Angebot zur Mitgliederkomponente. Da bleibt nur zu hoffen, dass in der nächsten Verhandlungsrunde ein deutlich nachgebessertes und einigungsfähiges Angebot auf den Tisch kommt. Die Beschäftigten haben ein Recht auf faire Löhne und Bedingungen!
Inmitten dieser angespannten Lage ist es wichtig, die Stimmen der Betroffenen zu hören. Die Forderungen sind klar, und die Entschlossenheit spürbar. Es bleibt spannend, wie sich die Situation in den kommenden Tagen entwickeln wird. Die nächsten Warnstreiks sind bereits angekündigt, und die Beschäftigten lassen sich nicht so leicht unterkriegen. Ein wenig Aufregung, ein bisschen Ungewissheit – das ist der Puls der Zeit in Schleswig-Holstein und darüber hinaus.