Die Welt der maritimen Verteidigung hat ein gewaltiges Erdbeben erlebt, und der Kieler Marineschiffbauer TKMS steht im Mittelpunkt des Geschehens. Gerade wurde bekannt gegeben, dass die kanadische Regierung einen milliardenschweren Großauftrag an das Unternehmen vergeben hat. Bis zu zwölf U-Boote des Typs 212CD soll TKMS bauen – ein Auftrag, der nicht nur die Kassen klingeln lässt, sondern auch die größte Bestellung in der Geschichte des Unternehmens darstellt. Wow, was für eine Ansage!

Ministerpräsident Mark Carney von Kanada hat die Entscheidung vor dem NATO-Gipfel in Ankara öffentlich gemacht und damit ein echtes Signal gesetzt. TKMS konnte sich gegen einen südkoreanischen Mitbewerber durchsetzen – eine bemerkenswerte Leistung, die zeigt, dass die deutsche Ingenieurskunst international geschätzt wird. Auch wenn keine offiziellen Zahlen zum Auftragsvolumen vorliegen, wird das Gesamtvolumen für U-Boote und Service auf etwa 20 Milliarden Euro geschätzt. Und das ist noch nicht alles – die langfristigen Wartungskosten werden sogar auf rund 100 Milliarden kanadische Dollar, also etwa 62 Milliarden Euro, beziffert!

Ein Arbeitsmarkt im Aufwind

Für die Region Wismar bedeutet dieser Auftrag einen wahren Aufschwung: Hier sollen die U-Boote gebaut werden und es werden bis zu 1.500 neue Arbeitsplätze geschaffen. Das ist geradezu euphorisch, wenn man bedenkt, dass TKMS insgesamt über 9.100 Beschäftigte hat, von denen rund 3.300 in Kiel arbeiten. Die Werft in Itajaí, Brasilien, ist ein weiteres Standbein des Unternehmens, aber der Fokus liegt jetzt klar auf den neuen Möglichkeiten in Deutschland.

Verteidigungsminister Boris Pistorius hat die Entscheidung Kanadas als Stärkung der transatlantischen Sicherheit begrüßt. Das ist nicht nur ein wirtschaftlicher, sondern auch ein politischer Schritt, der die Beziehungen zwischen Kanada und Deutschland weiter festigt. Der Bau der U-Boote soll bereits im September beginnen, und TKMS hat eine neue Druckkörpertaktstraße in Planung, die es ermöglichen soll, die Produktionskapazitäten zu steigern.

Ein Blick in die Zukunft

Der Vorstandschef Oliver Burkhard hat berichtet, dass TKMS ein Rekordjahr verzeichnet. Der Auftragsbestand beläuft sich auf 18,2 Milliarden Euro – ein beeindruckender Anstieg von 55 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Nachfrage nach konventionellen U-Booten bringt nicht nur frischen Wind in die Kassen, sondern auch neue Perspektiven für das Unternehmen, das im Oktober an die Börse ging. Ein Umsatzplus von 9,3 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro und ein Nettogewinn von 108 Millionen Euro sind weitere Beweise für die positive Entwicklung. Da kann man nur sagen: Hut ab!

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Die kommenden Jahre versprechen spannend zu werden. Mit wichtigen Aufträgen wie der Nachbestellung von vier U-Booten im 212CD-Programm und dem Bau des Forschungseisbrechers „Polarstern“ ist TKMS bestens aufgestellt. Auch die Modernisierung von sechs 212A-U-Booten und ein Exportauftrag für zwei 218SG-U-Boote nach Asien zeigen, dass das Unternehmen international konkurrenzfähig bleibt.

So wird also ein weiteres Kapitel in der Geschichte der deutschen U-Boot-Industrie aufgeschlagen. Und während die Maschinen in Kiel und Wismar bald anlaufen, bleibt nur zu hoffen, dass die Region von diesem Boom profitiert und die Menschen vor Ort von den neuen Arbeitsplätzen und Chancen profitieren können. Ein spannender Ausblick, der neugierig macht auf das, was da noch kommen mag!

Gerade bei regionalen Medien zählt nicht nur inhaltliche Nähe, sondern auch die technische Abbildung davon. Unsere VeloCore-Plattform, umgesetzt durch Daniel Wom, verbindet lokale Relevanz mit moderner, performanter Technik.