Die norwegische Kronprinzessin Mette-Marit steht aktuell im Fokus öffentlicher Aufmerksamkeit, nachdem bekannt wurde, dass ihr E-Mail-Account, der für die Korrespondenz mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein genutzt wurde, endgültig gelöscht ist. Der norwegische Hof hat bestätigt, dass alle Bemühungen, die gelöschten E-Mails wiederherzustellen, gescheitert sind. Die technischen Untersuchungen ergaben, dass eine Wiederherstellung des Kontos, das seit Jahren nicht mehr existiert, nicht möglich ist. Der Zeitpunkt der Löschung und der Verantwortliche dafür bleiben unklar.
Die E-Mail-Kommunikation zwischen Mette-Marit und Epstein fand zwischen 2011 und 2014 statt. In dieser Zeit war Epstein bereits wegen Prostitution einer Minderjährigen verurteilt, was seit 2008 öffentlich bekannt war. Eine besonders aufschlussreiche E-Mail vom 23. Oktober 2011 sorgt für Gesprächsstoff: Mette-Marit gab an, Epstein nach seiner letzten Nachricht gegoogelt zu haben und war über die Ergebnisse besorgt. Trotz dieser Informationen hielt sie weiterhin Kontakt zu ihm, was Fragen über den Umfang ihrer Korrespondenz aufwirft.
Technische Hürden und Sicherheitsvorfälle
Der Kommunikationsberater des Königshauses, Simen Løvberg, erklärte, dass der Anbieter des E-Mail-Kontos bei broadpark.no bestätigt hat, dass eine Wiederherstellung der Inhalte nicht möglich ist. Mette-Marit hatte für die Korrespondenz eine private E-Mail-Adresse verwendet, und im Jahr 2012 wurden ihre Zugangsdaten Opfer eines Datenlecks. Es ist unklar, ob dieses Datenleck mit der späteren Löschung des Kontos in Zusammenhang steht, doch die fehlenden Daten erschweren die Aufarbeitung der Kontakte, und das Königshaus kommentiert Sicherheitsfragen nicht.
Die Kronprinzessin äußerte Bedauern über den Verlust ihrer Nachrichten, insbesondere hinsichtlich der E-Mail aus 2011, die sie gerne erneut einsehen würde. Ein IT-Experte bezeichnete die Wiederherstellung der Daten als unrealistisch. Somit bleibt die gesamte Korrespondenz zwischen Mette-Marit und Epstein verloren und wirft weiterhin Fragen über die Natur der Beziehung auf.
Einblicke in die Persönliche Sichtweise
Mette-Marit trug kürzlich ein Sauerstoffgerät bei einem offiziellen Termin in Mailand und Cortina 2026, was zeigt, dass sie trotz der Herausforderungen, vor denen sie steht, weiterhin aktiv in der Öffentlichkeit auftritt. Während sie in einem Interview keine detaillierte Erklärung zu ihrer Kommunikation mit Epstein abgab, bleibt die Diskussion über ihre Entscheidungen und deren Implikationen für die Monarchie ein heißes Thema.
Die Situation rund um die verlorenen E-Mails ist nicht nur ein technisches Problem, sondern auch eine Frage der öffentlichen Wahrnehmung und der Verantwortung von Mitgliedern der königlichen Familie. Die Unklarheit, die die Vergangenheit Mette-Marits umgibt, könnte langfristige Auswirkungen auf den norwegischen Hof haben.