Heute ist der 28.04.2026 und der Frühling zeigt sich in voller Pracht – die perfekte Zeit für Gartenliebhaber, sich mit der Pflege ihrer Beete zu beschäftigen. In Neumünster hat Gärtnermeister Helmut Ruge wertvolle Tipps parat, um Unkraut im Zaum zu halten. Besonders unterscheidet er zwischen Saatunkraut und Wurzelunkraut, zwei Arten, die sich im Garten ganz unterschiedlich verhalten.

Beim Saatunkraut, zu dem Pflanzen wie Löwenzahn, Täschelkraut und Vogelmiere zählen, ist die mechanische Entfernung ein Kinderspiel. Ein paar Handgriffe und schon ist die Fläche wieder frei. Ganz anders sieht es bei den hartnäckigen Wurzelunkräutern aus, zu denen Giersch, Ackerwinde und Quecke gehören. Diese Unkräuter sind echte Überlebenskünstler und lassen sich nicht einfach abreißen, da Wurzelteile zurückbleiben und die Pflanzen schnell wieder nachwachsen.

Effektive Strategien gegen Unkraut

Helmut Ruge empfiehlt eine radikale Bekämpfung von Wurzelunkraut, die das vollständige Entfernen der Pflanzen erfordert. Um eine erneute Ausbreitung zu verhindern, sollte die Fläche anschließend ein Jahr lang brachliegen. Eine kluge Alternative, die zugleich schön aussieht, ist die dichte Bepflanzung mit Stauden oder Bodendeckern. Diese unterdrücken das Saatunkraut und können Wurzelunkraut optisch überdecken.

Die Auswahl der richtigen Pflanzen spielt dabei eine entscheidende Rolle. Ruge empfiehlt unter anderem Purpurglöckchen, Katzenminze, Blutroten Storchschnabel, Funkien, Bergenien und Rodgersia. Diese Stauden sind nicht nur pflegeleicht und blühen langanhaltend, sondern vertragen auch trockene Phasen und haben keine besonderen Bodenansprüche. Ein weiterer Vorteil: Nach der ersten Blüte können diese Stauden zurückgeschnitten werden, um eine zweite Blüte zu fördern.

Die richtigen Pflanzen für jeden Garten

Bei der Auswahl von Stauden sollten Gärtner die Standortbedingungen, die Bodenbeschaffenheit und persönliche Vorlieben in Bezug auf Wuchshöhe und Optik berücksichtigen. Klassische Stauden sind in der Regel winterhart, während viele Exoten nicht dieselbe Resilienz aufweisen. Dicht gepflanzte Stauden verringern zudem die Wahrscheinlichkeit von Wildkrautwachstum und schaffen eine ansprechende Optik im Garten.

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Insgesamt zeigt sich, dass eine durchdachte Planung und die richtige Pflanzenauswahl nicht nur das Unkrautproblem lösen, sondern auch zu einem blühenden und gepflegten Garten beitragen können. Mit diesen Tipps von Helmut Ruge wird die Gartenarbeit zum Vergnügen, das die Schönheit der Natur in den eigenen vier Wänden zur Geltung bringt.