Heute ist der 3. Mai 2026 und das Wetter in St. Wendel könnte nicht schöner sein. Die Sonne strahlt vom Himmel und der Duft von frisch gebrannten Keramiken liegt in der Luft. Der Töpfermarkt, der in diesem Jahr bereits zum 23. Mal stattfindet, zieht die Leute wie ein magnetisches Feld an. Hier versammeln sich Kunstliebhaber, Familien und Neugierige, um die farbenfrohen Stände zu durchstöbern und die ein oder andere schöne Tasse oder Schale zu ergattern. Es ist ein Fest für die Sinne!

Astrid Köhler, eine langjährige Ausstellerin auf diesem Markt, ist eine der ersten, die man trifft. Seit etwa 15 Jahren bringt sie ihre Kunstwerke nach Oberthal. Mit ihrer Keramikwerkstatt „RaumTonKunst AK“ in Hundsbach ist sie seit 1995 bekannt für ihre kreativen Werke. Besonders begeistert sind die Kinder von ihrem Programm, bei dem sie selbst Töpfern dürfen. Man sieht die kleinen Hände eifrig arbeiten – es macht einfach Freude, ihnen zuzuschauen! Köhler hat sogar einige Dialektausdrücke auf ihren Keramiken verewigt. „Das sind die kleinen Dinge, die den Saarländer zum Schmunzeln bringen“, sagt sie und lächelt.

Kreativität und Botschaften

Ein weiterer Höhepunkt des Marktes ist Yvonne Strupp, die mit ihrer Idee „Botschaften in Ton“ aufwartet. Während der Corona-Zeit geboren, bringt sie positive Sprüche auf Steine. Man sieht hier Botschaften wie „Trau Dich“ oder „In der Ruhe liegt die Kraft“. „Ich wollte etwas schaffen, das die Menschen aufmuntert“, erklärt sie und strahlt dabei eine Herzlichkeit aus, die ansteckend ist. Zusammen mit ihrem Mann Christoph, der die Organisation des Marktes sehr schätzt, macht sie diesen Teil des Marktes zu einem Ort des Lächelns.

Ute André-Engelhardt ist eine weitere Künstlerin, die den Besuchern ihre Raku-Kunst präsentiert. Ihr Atelier liegt in Neuried am Oberrhein, und sie hat sich auf diesen speziellen Brennprozess spezialisiert. Der Raku-Brand, der ursprünglich aus Japan stammt, erzeugt durch einen Temperaturschock feine Risse in der Glasur, die wie Kunstwerke wirken. Sie zeigt Keramiken in Form von Zebras und Elefanten und hat ein großes Faible für organische Formen. Es ist beeindruckend zu sehen, wie viel Liebe und Handwerk in jedem Stück steckt.

Ein Ort des Austauschs und der Musik

Bürgermeister Björn Gebauer (SPD) ist begeistert von der Resonanz des Marktes. „Wir ziehen zwischen 7000 und 10.000 Besucher an, und das ist einfach großartig!“, sagt er mit einem breiten Lächeln. Am Samstagabend sorgte die Band Blade’s Inn für musikalische Unterhaltung und schuf so eine gemütliche Atmosphäre, in der sich Künstler und Besucher austauschen konnten. Es ist nicht nur ein Markt, sondern ein Ort, an dem sich Menschen begegnen und Ideen austauschen.

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Brigitte Lang und ihr Mann Rudi sind Stammgäste des Töpfermarktes. Sie präsentieren Gartenkeramiken, darunter Brunnen im Stil von Hundertwasser. „Es ist immer wieder schön, hierher zu kommen“, sagt Brigitte und zeigt auf ihre kunstvollen Werke. „Die Atmosphäre ist einzigartig – hier spürt man die Leidenschaft für das Handwerk.“

Der Töpfermarkt in Oberthal ist mehr als nur eine Verkaufsveranstaltung; er ist ein lebendiger Ausdruck von Kunst und Gemeinschaft. Die verschiedenen Stände, die einladenden Gespräche und die fröhliche Musik schaffen eine unbeschwerte Stimmung, die sich in der Luft anfühlt. Hier wird das Handwerk zelebriert – mit all seinen Facetten und der Kreativität, die es mit sich bringt.

Ob man nun ein Sammler ist oder einfach nur den schönen Tag genießen möchte, der Töpfermarkt hat für jeden etwas zu bieten. Und wenn man Glück hat, kann man sogar selbst einen kleinen Teil der Magie mit nach Hause nehmen.