Homburg bleibt Fairtrade-Stadt: Ein Vorbild für nachhaltigen Handel und soziale Verantwortung
In Homburg gibt es Grund zur Freude! Die Stadt darf sich für weitere zwei Jahre als „Fairtrade-Stadt“ betiteln. Das hat die Urkunde von Fairtrade Deutschland bestätigt, die den Nachweis erfordert, dass alle fünf Kriterien für das begehrte Siegel erfüllt wurden. Über 820 Kommunen in Deutschland, und Homburg ist stolz, Teil dieses Netzwerks zu sein. 2014 wurde der Titel erstmalig verliehen, und seither hat die Stadt ihre Aktivitäten im fairen Handel kontinuierlich ausgebaut. Das ist wirklich bemerkenswert!
Beigeordneter Philipp Scheidweiler hebt hervor, wie wichtig die nachhaltige Verankerung des fairen Handels in Homburg ist. Dabei arbeiten lokale Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft Hand in Hand. Über die Steuerungsgruppe, die die verschiedenen Aktivitäten koordiniert, wird sichergestellt, dass fair gehandelte Produkte bei städtischen Veranstaltungen angeboten werden. Man könnte sagen, die Stadt hat sich das Motto „Global denken, lokal handeln“ auf die Fahnen geschrieben! Und das nicht ohne Grund, denn die Fairtrade-Towns-Kampagne unterstützt die 2015 verabschiedeten Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen. Ein tolles Ziel!
Ein starkes Netzwerk
Die Steuerungsgruppe in Homburg setzt sich aus Mitgliedern der Zivilgesellschaft und der Verwaltung zusammen. Ihr Ziel? Die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Kleinbauern und Beschäftigten im globalen Süden zu verbessern. Umweltschutz, Bildungschancen für Kinder und die Einhaltung von Menschenrechten sind dabei zentrale Anliegen. Es gibt sogar Faire Kitas und Fairtrade-Schools in Homburg! Ein Schritt in die richtige Richtung, um Grundschulen im Stadtgebiet auf dem Weg zur fairen Grundschule zu unterstützen. Und das, wo im Saarland das Engagement im fairen Handel als Vorbild gilt!
Wie wäre es mit einem Blick auf die Veranstaltungen? Der Neujahrsempfang der Fairtrade-Steuerungsgruppe, der Internationale Tag der Kinderrechte oder die SiaSaar-Jugendkonferenz 2025 – die Liste ist lang! Manchmal fragt man sich, wo die Zeit bleibt, so viele Aktivitäten unter einen Hut zu bringen. Aber der Nikolausmarkt mit der Verteilung von 3000 fairen Nikoläusen – da kann man sich schon vorstellen, wie die Kinderaugen leuchten. Ein faires Fest für alle!
Bildung und Engagement
Die Bildungsarbeit und die mediale Begleitung sind ebenfalls Teil des Engagements. Anke Michalsky, die Fairtrade-Beauftragte, sieht die erneute Auszeichnung als Motivation, das Engagement für den fairen Handel weiter auszubauen. Sie ist auch dafür zuständig, bundesweite Kampagnen von Fairtrade Deutschland zu bewerben. Und wenn du selbst aktiv werden möchtest, die Steuerungsgruppe sucht Verstärkung für weitere Projekte. Wer Interesse hat, kann sich direkt an Anke Michalsky wenden (E-Mail: anke.michalsky@homburg.de).
Was macht das alles so besonders? Nun, die Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs), die 2015 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet wurden, bieten einen Rahmen, um das Leben von 1,3 Milliarden Kleinbauern und -bäuerinnen weltweit zu verbessern. Themen wie Gleichstellung der Geschlechter, Klimaschutz und Bildung sind nicht nur Schlagworte – sie sind essenziell für eine gerechtere Welt. Homburg trägt mit seinem Engagement zur Verwirklichung dieser Ziele bei. Man könnte sagen, die Stadt ist auf dem besten Weg, ein Vorbild in der Region zu werden.
Wie es aussieht, wird die Zukunft für Homburg und seine fairen Initiativen weiterhin strahlend sein. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich das Engagement weiterentwickelt. Wer weiß, vielleicht ist der nächste Schritt bereits in Planung?
