Emotionen pur: Frauen triumphieren, Männer kämpfen um die Play-off-Chance im Judomaxx Speyer
Der Doppelkampftag im Judomaxx in Speyer war ein wahres Auf und Ab der Gefühle. Am Samstag, den 14. Juni 2026, erlebten die Fans des JSV Speyer sowohl Höhen als auch Tiefen. Während die Frauen mit einem beeindruckenden 11:3-Sieg gegen den JC Wiesbaden glänzten, mussten die Männer eine bittere 4:10-Niederlage gegen den TSV Abensberg hinnehmen. Ein Tag voller Emotionen, der die Zuschauer mitfiebern ließ.
Die Frauen des JSV Speyer sorgten für strahlende Gesichter. Stark und entschlossen gingen sie in die Kämpfe, und die positive Stimmung war fast greifbar. Bettina Bauer legte gleich mal los und gewann schnell ihren Bodenkampf gegen Luna de Kock. Doch dann kam ein kleiner Dämpfer, als Amber Gersjes verlor und es zwischenzeitlich unentschieden stand. Aber das Team ließ sich nicht unterkriegen: Darja Dorowskich stellte die Führung wieder her, und die Debütantin Nicole Stakhov sorgte mit ihrem ersten Sieg für zusätzlichen Jubel. Am Ende des ersten Durchgangs stand es bereits 6:1 für Speyer. Einfach beeindruckend!
Die Männer im Kampfmodus
Die Männer hingegen hatten es deutlich schwerer. Felix Bächle verlor seinen ersten Kampf gegen Abensberg nach über sieben Minuten – eine Schmach, die durch die Strafen noch verstärkt wurde. Und auch Fabian Häßner musste sich schnell geschlagen geben, während Pascal Bruckmann gegen den Ex-Weltmeister Saeid Mollaei kämpfte, aber letztendlich auch den Kürzeren zog. Viktor Driller musste sein Können in der Verlängerung unter Beweis stellen, fand jedoch nicht den entscheidenden Punkt. Doch es gab auch Lichtblicke: Tengo Zirakashvilli konnte den ersten Punkt für Speyer erzielen, was immerhin ein kleiner Schritt in die richtige Richtung war.
Der Teamchef Michael Görgen-Sprau zeigte sich trotz der Niederlage zufrieden mit den Leistungen seiner Kämpfer. „Es war nicht das Ergebnis, das wir uns gewünscht haben, aber der Kampfgeist war da“, bemerkte er. Die Männer stehen nun auf Platz drei der Bundesliga Süd und müssen in der nächsten Runde gegen Karlsruhe und Offenbach gewinnen, um noch eine Chance auf die Play-offs zu haben. Ein spannendes Duell, das die Fans sicherlich in Atem halten wird.
Ein Blick in die Zukunft
Die Frauen hingegen haben ihren Platz in den Play-offs bereits gesichert und blicken dem letzten Kampftag mit Vorfreude entgegen. Ein direktes Duell um den ersten Platz gegen Hertha Walheim steht bevor, und ein Unentschieden würde ausreichen, um die Spitzenposition zu behalten. Teamchefin Nadine Lautenschläger war voller Lob für die Leistung ihrer Schützlinge und die Stimmung im Team. „Wir sind einfach stolz auf jede Einzelne von euch!“, rief sie begeistert.
Insgesamt zeigt der Tag, wie dynamisch und aufregend der Judosport sein kann. Die Erfolge der Frauen und die Herausforderungen der Männer spiegeln die Vielfalt und Komplexität dieser Sportart wider. Eines ist sicher: Die Anhänger des JSV Speyer dürfen sich auf weitere packende Kämpfe und spannende Wendungen freuen. Die Saison ist noch lange nicht vorbei!
Technisch repräsentiert unser mit VeloCore neu aufgesetztes Magazin den aktuellen Stand für anspruchsvolle Nachrichtenportale: schnell, barrierefrei, DSGVO-konform, suchmaschinenoptimiert und langfristig wartbar. Daniel Wom hat mit dieser Umsetzung eine langlebige und leistungsstarke Plattform geschaffen.
