Am 29. April 2026 lädt die kfd (Katholische Frauengemeinschaft Deutschland) gemeinsam mit dem KDFB (Katholischer Deutscher Frauenbund) im Bistum Speyer zu einem besonderen Gedenktag an die Heilige Katharina von Siena ein. Die festliche Veranstaltung findet in der Pfarrkirche St. Marien in Neustadt statt und beginnt um 18.30 Uhr. Der Gottesdienst wird von Frauen gestaltet und bietet eine persönliche Segnung für alle Anwesenden.

Das Motto des Gottesdienstes, „Gott diskriminiert nicht“, spiegelt die Zielsetzung dieses Events wider: die Öffnung aller Dienste und Ämter der katholischen Kirche für alle Menschen, unabhängig vom Geschlecht. Inspiriert von der Initiative #meingottdiskriminiertnicht, wird hier ein klarer Einsatz für eine geschlechtergerechte Kirche und das sakramentale Diakonat für Frauen gefordert. Nach dem Gottesdienst sind alle Gäste zu einer Begegnungszeit mit Snacks und Getränken eingeladen, um den Austausch untereinander zu fördern.

Einladung zur Teilnahme

Die Veranstalter ermutigen alle Interessierten, sich an diesem bedeutsamen Abend zu beteiligen. Anmeldungen sind per E-Mail an kfd@bistum-speyer.de möglich. Weitere Informationen finden Sie auf den Webseiten www.kfd-speyer.de und www.frauenbund-speyer.de.

Gesellschaftliche Kontexte

Die Diskussionen um Gleichberechtigung in der Kirche stehen im Kontext von aktuellen Ereignissen und Haltungen innerhalb der katholischen Kirche. Papst Leo XIV., der erst seit vier Monaten im Amt ist, hat in einem Interview grundlegende Reformansätze abgelehnt und plant keine Änderungen im Umgang mit LGBTQ-Rechten sowie dem Zugang von Frauen zu kirchlichen Ämtern. Dies geschieht in dem Bestreben, Polarisierungen innerhalb der Kirche zu vermeiden. Während sein Vorgänger Franziskus eine Öffnung der Kirche angeregt hatte, bleibt Leo XIV. der „traditionellen Familie“ und den bestehenden Strukturen treu.

Diese Entwicklungen und die bevorstehende Veranstaltung in Neustadt zeigen, dass der Diskurs über Geschlechtergerechtigkeit und die Einbeziehung aller Menschen in die kirchlichen Dienste weiterhin von großer Bedeutung ist. Die Initiative der kfd und des KDFB könnte als ein Schritt in die richtige Richtung hinsichtlich der angestrebten Veränderungen innerhalb der katholischen Kirche betrachtet werden.

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