Heute, am 10. Mai 2026, erreichen uns großartige Neuigkeiten aus Speyer. Claudia Völcker, die Leiterin der Kinder- und Jugendhilfe der Diakonissen Speyer, wurde in das Bundesjugendkuratorium berufen. Ein Amt, das nicht nur Anerkennung für ihre Expertise darstellt, sondern auch eine spannende Herausforderung mit sich bringt. Völcker ist nun eine von 15 Sachverständigen, die die Bundesregierung in Fragen der Kinder- und Jugendpolitik beraten. Und als ob das nicht genug wäre, wurde sie sogar zur stellvertretenden Vorsitzenden des Gremiums gewählt!
Was für eine Auszeichnung! Die Berufung wurde in dieser Woche in Berlin von Staatssekretärin Dr. Petra Bahr aus dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) offiziell verkündet. Völcker hatte sich vor rund vier Wochen bereit erklärt, ihre Erfahrung und ihr Wissen in diesem wichtigen Gremium einzubringen. Ihre Expertise ist nicht nur in Speyer geschätzt; sie bringt auch einen reichen Erfahrungshorizont mit, den sie über fast 20 Jahre im Dienst der Stadt Speyer erworben hat. Zuletzt war sie dort als Leiterin des Fachbereichs Familie, Senioren, Soziales, Bildung und Sport tätig.
Ein Blick auf die Aufgaben des Kuratoriums
Das Bundesjugendkuratorium ist ein entscheidendes Gremium, das sich mit Fragen der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Jugendpolitik beschäftigt. Themen wie Bildungsteilhabe, Demokratiebildung, Kinderschutz und die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen stehen auf der Agenda. Die Mitglieder kommen aus verschiedenen Bereichen — Wissenschaft, Politik, Verwaltung und Fachpraxis — und arbeiten unabhängig von Verbänden und Parteien. Das Gremium hat die Möglichkeit, eigene Themen zu setzen und diese direkt an die Bundesregierung oder Ministerien heranzutragen.
Völcker selbst bezeichnete die Mitarbeit im Kuratorium als große Ehre. Ihre Leidenschaft für die Anliegen von Kindern und Jugendlichen und ihr unermüdlicher Einsatz für die Verbesserung ihrer Lebensbedingungen sind unverkennbar. Isabelle Wien, die Vorstandsvorsitzende der Diakonissen, hebt die Bedeutung dieser Berufung hervor und betont, dass Völckers Engagement und Wissen eine wertvolle Bereicherung für das Gremium darstellen.
Ein Leben für die Jugend
Mit einem Diplom in Sozialpädagogik und einer beeindruckenden Karriere, die sie durch zahlreiche Gremien auf Landes- und Bundesebene geführt hat, ist Völcker bestens gerüstet für ihre neue Rolle. Dazu gehört unter anderem ihre Mitgliedschaft im Gesamtvorstand des AFET und ihre Leitung des Fachausschusses „Hilfen zur Erziehung“ im Landesjugendhilfeausschuss Rheinland-Pfalz. So bringt sie nicht nur theoretische Kenntnisse, sondern auch praktische Erfahrungen mit, die in den Diskussionen des Kuratoriums von großem Wert sein werden.
Die Diakonissen Speyer stehen hinter Völcker und unterstützen sie in ihrem neuen Amt. Man merkt, dass sie eine starke Gemeinschaft bilden, die sich leidenschaftlich für die Belange der Jugend einsetzt. Es bleibt spannend zu beobachten, wie Völcker ihre Ideen und Visionen in die Arbeit des Kuratoriums einbringen wird und was dies für die Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland bedeuten könnte. Ein frischer Wind weht durch die Gremien, und das ist nicht nur für Speyer, sondern für alle, die sich für die Zukunft unserer Jugend interessieren, von Bedeutung.