Die Zeit des Wartens hat ein Ende! Nach vielen Jahren der Planung und Sanierung erstrahlt der ehemalige Bahnhof in St. Goarshausen in neuem Glanz. Dieses bedeutende Projekt ist nicht nur ein architektonisches Highlight, sondern auch ein zentraler Bestandteil der Stadtsanierung, die Ende der 1990er-Jahre ihren Anfang nahm. Jetzt dient das renovierte Gebäude als neues Zuhause der Stadtverwaltung, inklusive einem Ratssaal, in dem bereits erste Sitzungen abgehalten wurden, wie der 1. Beigeordnete Daniel Daum im Mai bestätigte.

Die Gesamtkosten der Sanierung belaufen sich auf stolze 2,5 Millionen Euro, unterstützt durch umfangreiche Zuschüsse des Landes. Hier wird die Verwaltung lebendig – Arbeitsbereiche für die Vorbereitung städtischer Veranstaltungen sind ebenfalls untergebracht. Ein Ort, der nicht nur das kommunale Leben von St. Goarshausen prägt, sondern auch die Geschichte der Stadt mit der Kultur der Loreley verbindet.

Ein kulturelles Erbe

Und da sind wir bei einem besonderen Punkt: St. Goarshausen ist stolze Eigentümerin der Loreley-Freilichtbühne, die in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen im Musikbereich feiert. Von Rock bis Pop, hier hat schon so mancher Künstler die Bühne betreten! Die Stadt pflegt enge Kontakte zu diesen Künstlern und gratuliert ihnen persönlich zu runden Geburtstagen. Udo Lindenberg, der gleich zweimal auf der Loreley auftrat, hat der Stadt sogar zwei Motive als Dankeschön geschickt. Diese werden im neuen Rathaus ausgestellt – ein schöner, persönlicher Touch!

Doch während die Stadt sich auf diese kulturellen Highlights konzentriert, gibt es auch Herausforderungen, die auf uns zukommen. Ab dem 10.07.2026 wird die rechte Rheinstrecke der Deutschen Bahn aufgrund von Bauarbeiten vollständig gesperrt. Konzertgäste sollten sich also gut überlegen, wie sie anreisen. Alternative Routen über die linke Rheinseite oder sogar mit der Fähre stehen zur Verfügung. Ein Schienenersatzverkehr wird eingerichtet, aber die Planung bleibt wichtig!

Logistik für den Besuch

Ein kleiner Tipp am Rande: Auf dem Loreley Plateau gibt es keine Lademöglichkeiten für E-Fahrzeuge, und Parkgebühren sind nur bar zu bezahlen. Wer auf der gastronomischen Seite des Konzertgeländes zuschlagen möchte, sollte seine Karte bereithalten – dort ist nur Kartenzahlung möglich. Und für all jene, die gerne mit dem Fahrrad anreisen würden: An Veranstaltungstagen gilt im Bereich der Forstbachstraße ein generelles Fahrverbot für Radfahrer. Das heißt, An- und Abreise mit dem Rad über diesen Abschnitt ist nicht erlaubt. Besser auf die örtlichen Gegebenheiten achten!

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Ein Blick auf die Zukunft

Die Sanierung des Bahnhofs ist nicht nur ein lokales Projekt, sondern Teil des Bundesprogramms „Nationale Projekte des Städtebaus“. Unterstützt durch das Bundesbauministerium, zielt dieses Programm darauf ab, investive und konzeptionelle Projekte mit nationaler und internationaler Wahrnehmbarkeit zu fördern. Seit dem Start im Jahr 2014 sind bereits 228 Premiumprojekte mit einem Bundeszuschuss von rund 721 Millionen Euro gefördert worden. Und das alles für die Verbesserung städtischer Strukturen, der Revitalisierung des baukulturellen Erbes und der Entwicklung von Kulturstätten.

In St. Goarshausen wird also Geschichte geschrieben! Die Sanierung des Bahnhofs verbindet nicht nur die kommunale Verwaltung, sondern auch die Stadtgeschichte und die Loreley-Kultur an einem Ort. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich diese Entwicklungen auf das Leben in der Stadt auswirken werden.

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