Heute ist der 19.06.2026 und in Pirmasens, wo die Sonne strahlend vom Himmel lächelt, haben die Eltern von kleinen Abenteurern einiges im Kopf, wenn der Sommer vor der Tür steht. Chefarzt Peter Weiss von der Kinderklinik Pirmasens hat sich die Zeit genommen, um über ein paar wichtige Dinge zu sprechen, die Eltern in dieser Jahreszeit im Auge behalten sollten. Und keine Sorge – häufige Erkältungen bei Kindern sind nicht gleich ein Grund zur Panik. Das ist schon mal eine Erleichterung, oder? Die meisten Erkältungen sind einfach Teil des Aufwachsens und deuten nicht auf eine Immunschwäche hin, die ja ohnehin eher selten ist.

Die kleinen Rabauken sind in den ersten sechs Monaten nach der Geburt durch die Antikörper ihrer Mütter gut geschützt. Danach beginnt der spannende Prozess: Das kindliche Immunsystem entwickelt sein eigenes immunologisches Gedächtnis durch all die Kontakte mit anderen Kindern. Ein bisschen wie ein soziales Experiment, bei dem die Kleinen jede Menge lernen – und manchmal auch krank werden. Aber keine Sorge, mit einem gesunden Lebensstil, viel Bewegung an der frischen Luft, ausreichend Schlaf, einer ausgewogenen Ernährung und einem vollständigen Impfstatus kann man das Immunsystem ordentlich aufpeppen!

Über die Sommergefahren

Wenn die Temperaturen steigen, gibt es noch ein paar andere Dinge, die auf dem Radar der Eltern stehen sollten. Zeckenbisse sind in der warmen Jahreszeit ein echtes Thema. Diese kleinen Biester können die Virusinfektion FSME übertragen. Die gute Nachricht? Der wirksamste Schutz ist eine Impfung! Wenn das Kind einmal die Wanderröte zeigt oder grippeähnliche Symptome entwickelt, könnte das ein Zeichen für Lyme-Borreliose sein. Aber keine Panik, im Frühstadium ist das Ganze erfolgreich mit Antibiotika behandelbar – und man kann viel dafür tun, um es gar nicht erst so weit kommen zu lassen.

Falls das Kind allergisch auf Gräserpollen reagiert, gibt es auch hier Hoffnung. Eine Hyposensibilisierung kann helfen, die lästigen Symptome zu lindern. Außerdem ist es wichtig, auf Sonnenbrand zu achten. Während kleine Kinder eher verschont bleiben, sind Jugendliche oft die ersten, die sich bei einem Badespaß in der prallen Sonne nicht eincremen. Ein kleiner Tipp: Sonnencreme nicht vergessen!

Impfungen nicht vergessen!

In der Urlaubszeit ist es besonders ratsam, über Reiseimpfungen nachzudenken. Eine Hepatitis-A-Impfung sollte nicht auf die lange Bank geschoben werden, besonders wenn es in bestimmte Regionen geht. Ab dem ersten Geburtstag dürfen die Kleinen in den Genuss dieser Impfung kommen. Und hier ein kleiner Exkurs: Der Impfkalender der STIKO gibt einen tollen Überblick über die empfohlenen Impfungen für verschiedene Altersgruppen. Einige Impfstoffe müssen in Teilimpfungen verabreicht werden, um einen zuverlässigen Schutz zu gewährleisten.

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Die Kombinationsimpfstoffe sind da eine echte Erleichterung: Ein 6-fach-Impfstoff schützt gleich gegen Diphtherie, Tetanus, Kinderlähmung, Hib, Keuchhusten und Hepatitis B – und das alles mit nur einem Piks! Und dann gibt’s da noch den MMR-Impfstoff für Masern, Mumps und Röteln. Ein echter Alleskönner, wie man so schön sagt.

Die Kinder- und Jugendklinik Pirmasens ist bestens ausgestattet und nimmt Kinder ab der 32. Schwangerschaftswoche bis zum 18. Lebensjahr auf. Mit insgesamt 25 Planbetten ist sie ein wichtiger Anlaufpunkt für die Gesundheit der Jüngsten in der Region. Also, liebe Eltern, denkt an die Gesundheit eurer kleinen Schätze und genießt den Sommer in vollen Zügen!

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