In Neuwied, wo die Luft noch frisch vom Regen riecht und das Wetter sich nicht so recht entscheiden kann, was es will, haben die Beamten der Polizeiinspektion Neuwied vom 04. bis 07. Juni 2026 wieder einmal zur Verkehrskontrolle geblasen. Und das, obwohl der Himmel eher eine ungemütliche Miene aufgesetzt hat! Aber die Polizei ließ sich nicht abhalten und kontrollierte mehrere Dutzend motorisierte Zweiräder. Überraschenderweise fielen etwa ein Viertel der Fahrzeuge durch die Kontrolle – ein deutliches Zeichen, dass wirksame Maßnahmen nötig sind. Bei elf Fahrzeugen war die Betriebserlaubnis erloschen, und drei davon wurden zur Gutachtenerstellung sichergestellt. Das lässt einen schon ins Grübeln kommen, wo die Verkehrssicherheit wirklich steht.

Apropos Sicherheit: Am gleichen Tag kam es in Neuwied-St. Engers zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 14-jähriger Pedelec-Fahrer die Vorfahrt eines anderen Verkehrsteilnehmers ignorierte. Der Jugendliche wurde leicht verletzt, aber der Sachschaden? Der dürft im mittleren vierstelligen Bereich liegen – kein Pappenstiel! Und das, wo gerade die Diskussion über die Sicherheit von E-Bikes und Pedelecs immer mehr Fahrt aufnimmt. Vor allem, wenn man bedenkt, dass kürzlich das Verwaltungsgericht Aachen entschieden hat, dass ein Entzug der Fahrerlaubnis bei E-Bike-Fahrern ab einem Promillewert von 1,6 gerechtfertigt ist. Immerhin gab es einen Fall, bei dem ein E-Bike-Fahrer mit 2,2 Promille einen Unfall verursachte. Da fragt man sich: Wie kann man bei solch hohen Werten überhaupt noch auf zwei Rädern unterwegs sein?

Alkohol und E-Scooter – ein gefährliches Duo

Zurück zu Neuwied: Am 04. und 05. Juni wurden gleich mehrere Fahrer auf E-Scootern und in PKWs mit Alkohol- oder Betäubungsmittel-Konsum erwischt. Beispielsweise musste ein 22-jähriger und ein 28-jähriger Fahrer Blutproben über sich ergehen lassen. Der E-Scooter-Fahrer, der offenbar auch nicht das erste Mal in die Polizei-Akten geriet, sollte vielleicht mal überlegen, ob er nicht besser die Füße stillhält. Denn wie das Urteil aus Aachen zeigt, sind auch E-Scooter-Fahrer nicht vor den gleichen Alkoholgrenzwerten gefeit wie Autofahrer. Das gilt natürlich auch für die Pedelec-Fahrer, die nach einem gemütlichen Weihnachtsmarktbesuch vielleicht dachten, sie könnten ganz unbeschwert nach Hause radeln. Falsch gedacht!

Ein weiteres Highlight der letzten Tage in Neuwied war ein Streit zwischen einem Ladenbetreiber und einem 60-jährigen Mann, der, sagen wir mal, nicht ganz auf der Höhe war. Nach einem Platzverweis ignorierte dieser den freundlichen Hinweis und musste in Gewahrsam genommen werden. Ein bisschen Volksverhetzung in der Nacht dazu – das hat man nicht alle Tage! Und dann war da noch der 26-jährige Mann, der trotz Hausverbot beim Stehlen erwischt wurde. Irgendwie scheint es, als würde die Polizei in der Region nicht nur im Straßenverkehr, sondern auch im Alltag aufräumen müssen.

Ein Aufruf zu mehr Achtsamkeit

Am 06. Juni kam es dann zu einer Kollision zwischen einem 39-jährigen Fußgänger und einem Linienbus. Der Fußgänger war alkoholisiert und hatte auch noch Betäubungsmittel konsumiert – ein gefährliches Zusammenspiel. Leicht verletzt, aber das kann ja schnell mal anders ausgehen. Die Polizei sucht Zeugen des Vorfalls an der Bushaltestelle in der Engerser Landstraße. Es ist schon beunruhigend, wie oft solche Vorfälle in den letzten Wochen berichtet werden. Und das in einer Zeit, in der die Zahl der Unfälle mit alkoholisierten Radfahrern enorm ansteigt. Der TÜV warnt sogar davor, dass Fahrradfahrer erstmals die Hauptverursacher von Unfällen sind. Wenn das kein Weckruf ist!

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Die Polizei in Neuwied bleibt also gefordert. Wer Informationen zu den Vorfällen hat oder selbst Zeuge geworden ist, sollte sich nicht scheuen, die Polizei unter 02631-878-0 zu kontaktieren. Es geht um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer!