Heute ist der 1. Juli 2026, und in Neustadt an der Weinstraße hat ein ganz besonderer Tag begonnen. Die offizielle Einweihung der neuen Geschäftsstelle der Landesgartenschau 2028 steht an, und alle Blicke sind auf die Roßlaufstraße 20 gerichtet. Was einst eine Gewerbehalle war, wurde mit viel Mühe und Liebe zu einem Arbeits- und Begegnungsort umgebaut, der nicht nur funktional ist, sondern auch ein Beispiel für nachhaltiges Bauen im Bestand darstellt. Ministerpräsident Gordon Schnieder hat das Gebäude sogar als Vorzeigeprojekt für nachhaltiges Bauen bezeichnet – und das will was heißen!

Die Gäste, darunter Politiker, Verwaltungsvertreter und lokale Handwerksbetriebe, strömen bereits zur neuen Geschäftsstelle. Hier wird nicht nur die Koordination für die Landesgartenschau 2028 übernommen, sondern auch ein Ort geschaffen, an dem Bürger und Partner zusammenkommen können. Während die Einweihung vor sich geht, gibt es spannende Einblicke in den aktuellen Stand der Arbeiten auf dem künftigen Gartenschaugelände. Es ist wirklich beeindruckend, wie die Bauwende hier in Neustadt voranschreitet.

Nachhaltigkeit wird großgeschrieben

Ein Herzstück des neuen Gebäudes sind die modularen Holzeinbauten, die in Holzrahmenbauweise gefertigt wurden. Diese sind nicht nur ressourcenschonend, sondern auch flexibel nutzbar und, ganz wichtig, vollständig rückbaubar! Die Verwendung ökologischer Baustoffe wie Hanfkalkstein und Lehm gibt dem Ganzen einen weiteren, nachhaltigen Dreh. Und das Beste? Die technische Ausstattung ist auf dem neuesten Stand – Wärmepumpe, Photovoltaikanlage und begrünte Fassaden sind nur einige der Highlights, die für eine ressourcenschonende Energieversorgung sorgen.

Besonders Ministerin Christine Schneider hebt den Einsatz kreislaufeffizienter Rohstoffe hervor, was in der heutigen Zeit einfach unverzichtbar ist. Auch die Förderung des Landes in Höhe von 23,1 Millionen Euro für die Landesgartenschau zeigt, wie ernst es den Verantwortlichen mit der Nachhaltigkeit ist. Der Bau der Holzmodule wurde zudem mit 200.000 Euro durch das „Klimabündnis Bauen RLP“ unterstützt – ein klares Zeichen, dass hier alle an einem Strang ziehen.

Einblicke in die Baukultur

Doch die Einweihung der Geschäftsstelle ist nicht die einzige Veranstaltung, die die Baukultur in Neustadt ankurbeln will. Am 19. Juni 2026 findet die „Lange Tafel der Baukultur“ statt, organisiert von der Architektenkammer Rheinland-Pfalz und der Landesgartenschau Neustadt 2028. Diese Veranstaltung widmet sich dem Thema „Cradle to Cradle live: Baukultur im Dialog – Ideen, Materialien, Zukunft“. Hier wird über zirkuläres Bauen, nachhaltige Materialien und neue Ansätze der Stadtentwicklung diskutiert.

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Die Teilnehmer können sich auf spannende Fachvorträge und Diskussionen freuen, die Einblicke in das Reallabor der Landesgartenschau bieten. Und das Beste daran? Die Teilnahme ist kostenfrei! Wer gerne mehr darüber erfahren möchte, sollte sich unbedingt einen Platz reservieren, denn wer weiß, welche innovativen Ideen dort geboren werden. Es wird nicht nur informativ, sondern auch gesellig – Musik, Wein und Fingerfood warten auf die Teilnehmer!

Die Veranstaltung beginnt um 15:00 Uhr und endet voraussichtlich gegen 20:00 Uhr. Der Ablauf ist straff, aber voller interessanter Punkte: unter anderem wird Martina Annawald von der Stadtverwaltung über C2C-Ansätze in der Stadtentwicklung sprechen. Das ist doch mal ein Grund mehr, sich die Lange Tafel nicht entgehen zu lassen!

Oberbürgermeister Marc Weigel erinnert während der Einweihung an den Start des Umbaus vor weniger als einem Jahr. Es ist schon bemerkenswert, was in so kurzer Zeit erreicht werden konnte! Die Landesgartenschau 2028 wird nicht nur ein Event, sondern ein Beispiel für die Zukunft der Stadtentwicklung und nachhaltigen Bauens. Die Vorfreude auf die kommenden Monate und die Möglichkeit, unsere Stadt noch ein Stück lebenswerter zu gestalten, ist riesig.

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