Bierträume werden wahr: Kundmüller triumphiert bei der Finest Beer Selection 2026
Am 29. Juni 2026 wurde in Neustadt an der Weinstraße ein echtes Fest für Bierliebhaber gefeiert! Die Brauerei Kundmüller aus Weiher hat bei der internationalen Finest Beer Selection einmal mehr den Titel „Brauerei des Jahres“ verteidigt. Und das ist nicht irgendeine Auszeichnung – es ist die prestigeträchtigste, die man in der Braubranche erhalten kann. Mit dieser Ehrung in der Tasche knüpft die Brauerei nicht nur an ihren Erfolg aus dem Vorjahr an, sondern zeigt eindrucksvoll, dass sie zu den Besten der Besten zählt.
Die Jury, bestehend aus internationalen Experten, hat insgesamt 843 Biere von 122 Brauereien aus aller Welt verkostet. Darunter nicht nur die Klassiker, sondern auch neuartige Biermischgetränke, die in diesem Jahr einen bemerkenswerten Anteil von fünf Prozent an den Einreichungen ausmachten. Und was macht die Kundmüller-Brauerei so besonders? Sie brachte 15 ihrer Biersorten in die Auswahl, alle mit einer beeindruckenden Bewertung von mindestens 90 Punkten. Darunter sticht der Weiherer Doppelbock Holzfassgelagert Rum hervor, der mit fantastischen 96 Punkten die höchste Auszeichnung einheimste. Das ist schon ein Grund zum Feiern!
Biergenuss in seiner besten Form
Die Brauerei Kundmüller, die seit 1874 in siebter Generation von den Brüdern Roland und Oswald Kundmüller geführt wird, hat ein Sortiment von über 35 Bierspezialitäten. Von klassischen fränkischen Bieren bis hin zu holzfassgereiften Spezialitäten – hier findet jeder Bierfreund sein persönliches Highlight. Und auch die anderen hochbewerteten Biersorten, wie der Rauchbock, der gemeinsam mit einer anderen Brauerei gebraut wurde, konnten sich sehen lassen. Mit 95 Punkten war dieser ebenfalls ein echter Hit.
Ein Blick auf die gesamte Veranstaltung zeigt, wie lebendig die Brauszene ist. Die Finest Beer Selection, die vom Meininger Verlag und der Doemens Akademie veranstaltet wird, zieht die Crème de la Crème der Brauereien an. In diesem Jahr standen die Stieglbrauerei aus Salzburg und die Brauerei Kundmüller gleichberechtigt an der Spitze. Beide konnten ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigen und zeigen damit, dass Qualität und Tradition Hand in Hand gehen.
Ein globales Fest der Biervielfalt
Die internationale Fachjury bewertete die Biere während einer dreitägigen Blindverkostung. Und die Ergebnisse sind beeindruckend: Der Aventinus Eisbock von Schneider Weisse aus Kelheim wurde erneut zum „Bier des Jahres national“ gekürt – mit sagenhaften 98 Punkten! Und nicht zu vergessen, das Barrel Aged United Stout der Sakaikashi Brewery aus Japan erhielt den Titel „Bier des Jahres international“, ebenfalls mit 98 Punkten. Das ist ein Zeichen für die internationale Vielfalt und das hohe Niveau der Braukunst, die in jedem Schluck zu schmecken ist.
Alkoholfreie Biere sind ebenfalls im Aufwind. Über zehn Prozent der eingereichten Biere waren alkoholfrei, was einen klaren Trend in der Branche widerspiegelt. Das Störtebeker Wild Coast-Ale Alkoholfrei wurde mit 96 Punkten als bester alkoholfreier Vertreter ausgezeichnet und zeigt, dass auch in diesem Segment hohe Qualität möglich ist.
Fränkische Brauerei im internationalen Rampenlicht
Ein weiterer Grund zur Freude für die fränkische Braukunst: Der „World Beer Cup“, einer der renommiertesten Bierwettbewerbe der Welt, hat ebenfalls einige deutsche Brauereien ausgezeichnet. Die Brauerei Greif aus Forchheim erhielt eine Silbermedaille in der Kategorie „Vienna-Style Lager“ mit ihrem „Schlöbberla“, einem vollmundigen, karamellbetonten Landbier. Es ist einfach schön zu sehen, wie fränkisches Bier international Anerkennung findet und sich gegen die Konkurrenz behauptet.
So zeigt sich, dass die Brauereien in Deutschland, und insbesondere in Franken, nicht nur Tradition, sondern auch Innovationsgeist verkörpern. Der Blick auf die jüngsten Auszeichnungen lässt erahnen, dass die Zukunft der Braukunst vielversprechend ist – und das ist ein Grund, das nächste Bier mit Freude zu genießen!
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