Heute ist der 1.05.2026 und die Klinik für Thoraxchirurgie am Krankenhaus Bethanien in Moers darf auf 15 Jahre erfolgreicher Arbeit zurückblicken. Gegründet im April 2011 unter der Leitung von Chefarzt Dr. Thomas Krbek, hat sich die Klinik zu einem bedeutenden Zentrum für die Behandlung von Erkrankungen der Lunge und des Brustkorbs entwickelt. Diese Krankheitsbilder sind häufig und komplex; dazu zählen unter anderem Lungenkrebs, Metastasen, Lungenemphysem und Erkrankungen des Rippenfells. Die Nachfrage nach spezialisierten Behandlungen führte rasch zur Ausweitung der operativen Kapazitäten auf drei OP-Tage pro Woche.

Die enge Zusammenarbeit mit der pneumologischen Klinik war entscheidend für den Erfolg der Thoraxchirurgie am Bethanien. In nur wenigen Jahren erfüllte die Klinik alle Voraussetzungen für eine Zertifizierung und wurde im Jahr 2011 als eigenständige Abteilung gegründet. Heute zählt sie zu den zehn größten thoraxchirurgischen Einrichtungen in Deutschland und führt jährlich etwa 750 Operationen durch, darunter rund 180 anatomische Lungenresektionen. Bemerkenswert ist, dass rund 90 Prozent der Eingriffe in minimalinvasiver Schlüssellochtechnik erfolgen, was die Patientenversorgung deutlich verbessert.

Minimalinvasive Techniken und innovative Verfahren

Die operative Therapie ist ein zentraler Bestandteil der Behandlung und hat sich im Laufe der Jahre erheblich weiterentwickelt. In diesem Zusammenhang hat sich die Video-assisted thoracic surgery (VATS) als Standardverfahren in der minimalinvasiven Lungenchirurgie etabliert. Diese Technik, die erstmals in den 1990er Jahren beschrieben wurde, bietet Patienten zahlreiche Vorteile: weniger postoperative Schmerzen, seltener Vorhofflimmern, Atelektasen und Pneumonien sowie kürzere Liegezeiten. Die Möglichkeit, anatomische Lungenresektionen unter Spontanatmung (ni-VATS) durchzuführen, stellt einen weiteren Fortschritt dar, der speziell für ausgewählte Patienten ohne Intubation von Bedeutung ist.

Die Klinik für Thoraxchirurgie am Bethanien hat sich als Teil des Überregionalen Lungenkrebszentrums Nordrhein etabliert, wo eine enge Vernetzung mit anderen Fachdisziplinen für die Behandlung von Lungenkrebspatienten unerlässlich ist. In den letzten Jahren wurden über 30 wissenschaftliche Arbeiten zur niVATS-Technik veröffentlicht, die zeigen, dass diese Methode nicht nur sicher, sondern auch effektiv ist.

Erfolge und Ausblick

Das 15-jährige Bestehen der Klinik ist ein Beleg für die erfolgreiche Entwicklung eines medizinischen Schwerpunkts. Die kontinuierliche Verbesserung der Behandlungsmethoden und der Fokus auf minimalinvasive Techniken haben dazu geführt, dass die Klinik nicht nur in der Region, sondern auch überregional einen hervorragenden Ruf genießt. Die hohe Patientenzufriedenheit nach den Eingriffen, sowie die insgesamt positive Prognose für Lungenkrebs, bei der die operative Entfernung bei nicht-kleinzelligem Lungenkrebs in frühen Stadien die besten Heilungschancen bietet, unterstreichen die Bedeutung dieser Einrichtung.

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Mit einem klaren Ziel vor Augen wird die Klinik auch in Zukunft alles daran setzen, ihren Patienten die bestmögliche Versorgung zu bieten und sich weiterhin als Vorreiter in der Thoraxchirurgie zu behaupten. Die enge Zusammenarbeit von Anästhesisten und Chirurgen, gepaart mit den neuesten technologischen Entwicklungen, verspricht eine vielversprechende Zukunft für die Patientenversorgung in der Thoraxchirurgie.