In einer bemerkenswerten Initiative haben das St. Bernhard-Hospital in Kamp-Lintfort und der DRK Kreisverband Niederrhein e. V. ihre Zusammenarbeit weiter ausgebaut. Die kürzlich unterzeichnete Vereinbarung zwischen Josef Lübbers, Geschäftsführer des St. Bernhard-Hospitals, und Andreas Bußmann, Vorstand des DRK Kreisverbands, zielt darauf ab, die Aus- und Weiterbildung im Rettungsdienst sowie in der Notfallpflege zu stärken. Diese Partnerschaft wird auch von Leander Thormann, dem Teamleiter Ausbildung im Rettungsdienst, unterstützt.

Die beiden Institutionen blicken auf eine langjährige Kooperation zurück, insbesondere im Bereich der praktischen Fachweiterbildung „Notfallpflege“. Ein zentraler Bestandteil dieser Vereinbarung ist, dass angehende Notfallsanitäter des DRK Teile ihrer klinisch-praktischen Ausbildung im St. Bernhard-Hospital absolvieren. Diese neue Vereinbarung vertieft die bestehende Kooperation und erweitert die Zusammenarbeit in Verbindung mit der zukünftigen DRK Akademie Niederrhein. Besonders im Fokus steht die klinisch-praktische Ausbildung von Rettungssanitäterinnen und Rettungssanitätern.

Verbesserte Ausbildungsbedingungen

Ein weiterer Aspekt der neuen Vereinbarung ist die Erweiterung gemeinsamer praxisnaher Simulationsangebote zwischen dem DRK-Rettungsdienst und der Zentralen Notaufnahme des Krankenhauses. Das übergeordnete Ziel dieser Maßnahmen ist die Verbesserung der Lernbedingungen für den Nachwuchs im Gesundheitswesen am Niederrhein. Die Zusammenarbeit zielt darauf ab, die Qualität der Ausbildung zu erhöhen und die angehenden Fachkräfte optimal auf ihre zukünftigen Herausforderungen vorzubereiten.

Die Ausbildung zumzur Notfallsanitäterin, die auch vom DRK Bezirksverband Frankfurt am Main e.V. angeboten wird, erstreckt sich über drei Jahre und umfasst sowohl praktische als auch theoretische Inhalte. Zielgruppe sind junge Menschen, die Erfahrungen im Rettungsdienst sammeln möchten. Im ersten Jahr werden Grundlagen für Krankentransport und Rettungsdienst, Teamarbeit sowie medizinische Grundlagen vermittelt. Das zweite Jahr konzentriert sich auf praxisnahe Kenntnisse für Notfalleinsätze und die Zusammenarbeit mit Notärzt*innen. Im dritten Jahr erwerben die Auszubildenden vertiefte Fähigkeiten, um eigenverantwortlich Notfalleinsätze zu übernehmen.

Karriere im Rettungsdienst

Der Rettungsdienst beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) zählt zu den verantwortungsvollsten Gesundheitsberufen in Deutschland. Mit etwa 37.200 angestellten Mitarbeitern und rund 23.000 Ehrenamtlichen, die täglich durchschnittlich etwa 20.000 Einsätze leisten, ist das DRK der größte rettungsdienstliche Leistungserbringer in Deutschland. Die Ausbildung zum Rettungssanitäter erfolgt nicht nur in Landesrettungsdienstschulen des DRK, sondern beinhaltet auch praktische Erfahrungen in Kliniken und Lehrrettungswachen.

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Die Ausbildungskosten können über Bildungsgutscheine finanziert werden, und die Voraussetzungen dafür sind ein Hauptschulabschluss oder ein gleichwertiger Schulabschluss sowie eine abgeschlossene Berufsausbildung. Das DRK ist nicht nur für seine fehlerfreie Ausstattung und Medizintechnik der neuesten Generation bekannt, sondern legt auch großen Wert auf das Wohlbefinden seiner Mitarbeiter. Flexible Teilzeitmodelle und ein familienfreundliches Arbeitsumfeld sind dabei nur einige der vielen Vorteile, die das DRK seinen Angestellten bietet.

Die Vereinbarung zwischen dem St. Bernhard-Hospital und dem DRK Kreisverband Niederrhein stellt somit einen bedeutenden Schritt in der Weiterentwicklung der Ausbildungsstrukturen im Rettungsdienst dar und trägt wesentlich zur Sicherstellung einer hochwertigen Notfallversorgung in der Region bei.