Zukunftsvisionen und Gemeinschaftsgeist: Der Weg der Psychiatrischen Hilfsgemeinschaft in Viersen
Am 12. Juli 2026 fand in Viersen die Mitgliederversammlung der Psychiatrischen Hilfsgemeinschaft (PHG) statt, ein Ereignis, das nicht nur Formalitäten mit sich brachte, sondern auch ein starkes Zeichen für die Gemeinschaft setzte. Heike Guckelsberger, die engagierte Vorsitzende, eröffnete die Versammlung mit einem freundlichen Lächeln und einer herzlichen Ansprache. Es ist immer wieder schön zu sehen, wie sich die Mitglieder zusammenfinden und die gute Arbeit der letzten Jahre reflektieren.
Ein Höhepunkt der Versammlung war die Präsentation des Jahresberichts durch Stefan Corda-Zitzen, den Geschäftsführer der PHG gGmbH. Die Zahlen sind beeindruckend: Im Jahr 2022 nutzten 698 Besucher die Kontakt- und Beratungsstelle in Viersen, und es fanden 591 Beratungsgespräche statt. Diese Zahlen verdeutlichen, wie wichtig die Arbeit der PHG in der Region ist. Zudem erzielte die gGmbH einen Jahresumsatz von rund 4,8 Millionen Euro, was auf eine solide finanzielle Basis hinweist. Um die Zukunft der psychischen Gesundheitsversorgung weiter zu sichern, plant die PHG den Aufbau eines 24-Stunden-Krisendienstes in Zusammenarbeit mit dem Landschaftsverband Rheinland. Ein wichtiges Vorhaben, das auf verlässliche finanzielle Rahmenbedingungen angewiesen ist!
Neuer Vorstand und frische Impulse
Die Wahl des neuen Vorstands brachte einige Veränderungen mit sich. Heike Guckelsberger wurde einstimmig als Vorsitzende bestätigt – das war keine Überraschung! Ihr Engagement ist in der Gemeinschaft unbestritten. Wolfgang Dressl wurde als stellvertretender Vorsitzender wiedergewählt, während David Buscher, der auf Tim Strothmann folgt, neu in dieses Amt gewählt wurde. Das zeigt, dass frischer Wind in die PHG weht! Susanne Siepen wurde zur Schriftführerin gewählt, und Angelika Peters-Dohrkamp sowie Christina Ewald dürfen sich nun Beisitzende nennen. Helga Wolf und Alfred Reich kümmern sich als Kassenprüfende um die Finanzen. Ein großes Dankeschön galt Tim Strothmann für seinen langjährigen Einsatz, das war wirklich bewegend.
Die PHG ist nicht nur lokal aktiv, sondern auch in größeren Zusammenhängen vernetzt. Ein Beispiel dafür ist das Festival „It’s all crazy – Celebrating Mental Health“, das am 17. Mai 2025 im Kölner Tanzbrunnen stattfand. Dieses Festival feierte das 50-jährige Jubiläum der Psychiatrie-Enquete und wurde von der Arbeitsgemeinschaft Gemeindepsychiatrie Rheinland e.V. organisiert. Die Stiftung PHG war unterstützend dabei und förderte nicht nur einen Poetry Slam, der Dichter:innen mit und ohne Psychiatrieerfahrung eine Plattform bot, sondern auch die mediale Aufbereitung durch das inklusive Social-Media-Team „L;ve völlig normal“. Ein Event, das Offenheit, Würde und Teilhabe zelebrierte und das Publikum mit berührenden Beiträgen zur psychischen Gesundheit faszinierte!
Ein Blick in die Zukunft der Gemeindepsychiatrie
Die Diskussionen und Aktivitäten der PHG sind Teil eines größeren Kontextes, in dem die Zukunft der ambulanten Gemeindepsychiatrie immer wichtiger wird. Der 2016 gegründete Fachausschuss Psychiatrie 4.0 beschäftigt sich mit der Frage, wie die psychiatrische Versorgung in Zukunft aussehen kann. Themen wie Integrierte Versorgung, sozialpsychiatrische Dienste und die Eingliederungshilfe stehen dabei im Mittelpunkt. Die nächsten Aufgaben des Fachausschusses sind ebenso spannend: Sie befassen sich mit den Folgen der Corona-Pandemie für sozialpsychiatrische Dienste und formulieren Stellungnahmen für den „Dialogprozess Psychiatrie“. Ein wichtiges Engagement für alle, die in diesem Bereich arbeiten!
In Viersen und darüber hinaus zeigt die PHG, dass sie nicht nur ein Ort der Beratung, sondern auch ein aktiver Teil der gesellschaftlichen Diskussion über psychische Gesundheit ist. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Arbeit weiterentwickelt und welche Impulse aus den aktuellen Veränderungen hervorgehen.
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