Heute ist der 19. Mai 2026, und die Luft hier in Viersen riecht nach frischem Heu und dem erdigen Duft von Pferden. Am Haus Hohenbusch findet das 72. Reit- und Springturnier des RFV Erkelenz statt, und die Vorfreude ist förmlich spürbar. Reiterinnen und Reiter aus dem gesamten Rheinland haben sich versammelt, um ihr Können zu zeigen. Ob beim Hobby Horsing, in Springprüfungen bis Klasse L oder in den Dressuren bis Klasse M* und M – hier ist für jeden etwas geboten!

Ein besonderes Highlight war, als Yvonne Faßbender vom Reit- und Fahrverein Dülken-Viersen mit ihrem Pferd „Despino B“ an den Start ging. Die Erinnerung an ihren Vorjahressieg in der M– und M-Dressur schwebte in der Luft. Und siehe da, sie konnte auch in diesem Jahr glänzen und sicherte sich den Sieg in der M*-Dressur mit einer soliden Wertnote von 6,8! Ein Grund zu feiern, nicht nur für Yvonne, sondern für alle, die sie unterstützen. Chryssoula Pantelios vom Akademischen Reitclub folgte dicht auf mit „Franzi“ und landete auf dem zweiten Platz (Wertnote 6,7). Da merkt man, dass der Konkurrenzkampf hier wirklich hart ist!

Schnelle Ritte und fehlerfreie Sprünge

Im L-Springen um den Preis der Stadt Erkelenz gab es ebenfalls spannende Momente. Emilia Prell vom RFV Heinsberg ließ sich nicht lange bitten und setzte mit ihrem fehlerfreien Ritt auf „Jolly Jumper K“ einen neuen Maßstab. In genau 65,63 Sekunden überwand sie die Hindernisse und sicherte sich den ersten Platz. Marie Ingendorn kam mit „Lord Pepsi L“ auf den zweiten Platz – auch sie fehlerfrei, aber mit einer Zeit von 74,16 Sekunden. Manfred Blaß vom RC St. Georg Günhoven rundete das Podium ab und zeigte mit „Nirvana“ ebenfalls einen fehlerfreien Ritt, aber mit einer Zeit von 76,03 Sekunden. Da kann man nur anmerken: Hut ab!

Und wie sieht es mit den Leistungen der anderen Teilnehmer aus? Anna-Lena Wrzosek, auch vom Reit- und Fahrverein Dülken-Viersen, glänzte mit ihrem „Dreamwork“ in der M-Dressur und belegte den vierten Platz (Wertnote 6,4). Maximilian Krause vom RZV Rheindahlen feierte seinen ersten Saisonsieg mit „Quinn Merlin“ in der M-Dressur und konnte sich über eine Wertnote von 7,4 freuen. Es war ein Start-Ziel-Sieg, und auch der zweite Platz ging an Anna-Lena (Wertnote 7,0), während ein kleiner Fehler sie und „Der kleine Bub“ auf den vierten Platz zurückwarf.

Der Blick auf die Ranglisten

Diese Erfolge sind nicht nur persönliche Triumphe, sondern sie haben auch ihre Bedeutung in den nationalen Ranglisten. Die deutschen Reiter in Dressur, Springen und Vielseitigkeit zeigen konstant bemerkenswerte Leistungen. Die Ranglisten, die auf den Punkteständen basieren, berücksichtigen alle Siege und Platzierungen vom 1. Oktober bis 30. September. Hierbei sind nicht nur deutsche Reiter, sondern auch in Deutschland trainierende Ausländer mit Gastlizenz vertreten. Es ist faszinierend zu sehen, wie sich die Besten der Besten über das Jahr hinweg behaupten.

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Ein kleiner Ausblick: 2025 wird spannend, wenn die Spitzenreiter versuchen, ihre Plätze zu verteidigen. Richard Vogel in der Springdisziplin, Isabell Werth in der Dressur und Michael Jung in der Vielseitigkeit – sie alle haben große Fußstapfen zu füllen. Eines ist sicher: Die Reitsportgemeinschaft hier in Viersen ist lebendig, und die Leidenschaft für diesen Sport ist überall zu spüren!