Es ist der 8. Mai 2026, und in Solingen gibt es keinen besseren Zeitpunkt, um den Drang nach Freiheit auf zwei Rädern zu verspüren. Mit dem Start des „Stadtradeln“ in Wuppertal, wo die Verwaltung ein eigenes Team gebildet hat, wird ein ehrgeiziges Ziel verfolgt: Die eine Million Kilometer-Marke knacken! Das Bergische Städtedreieck hat sich einiges vorgenommen. Die Idee dahinter? Radfahren soll nicht nur für engagierte Radverkehrsförderung und Klimaschutz stehen, sondern auch für Lebensqualität und einfach den Spaß am Fahrradfahren!
Jeder Kilometer, den die Menschen radeln, zählt – und das nicht nur für die eigene Gesundheit, sondern auch für die Umwelt. Wer normalerweise mit dem Auto unterwegs ist, tut dem Klima und seiner Lebensqualität einen Gefallen, wenn er aufs Rad steigt. Das Beste daran? Die geradelten Strecken können spielend leicht mit der „Stadtradeln“-App festgehalten werden. Wer Mängel oder Ideen hat – vielleicht ein fieses Schlagloch oder eine ungenutzte Radroute – kann das über das „RADar“-Portal direkt an das Team für Nahmobilität melden. Und hey, der Zugang dazu erfolgt einfach mit den Daten vom „Stadtradeln“! Auf der Webseite www.wuppertal.de/stadtradeln finden sich außerdem zahlreiche Aktionen, Radtouren und FAQs, die den Radleralltag erleichtern.
Ein internationales Radabenteuer
Wusstet ihr, dass das STADTRADELN ein internationaler Fahrradwettbewerb ist? Hier dreht sich alles darum, Menschen zu animieren, die Vorteile des Radfahrens im Alltag zu entdecken. Vom 1. Mai bis zum 30. September radeln die Teilnehmer 21 Tage lang so viele Kilometer wie möglich, sowohl beruflich als auch privat. Am Ende werden die aktivsten Kommunen, Teams und Teilnehmenden ausgezeichnet. Eine tolle Möglichkeit, sich spielerisch zum Umstieg aufs Rad motivieren zu lassen! Man bekommt frische Luft um die Nase, Bewegung für den Körper und eine neue Art der Flexibilität in der Mobilität.
Die Notwendigkeit, eine ausreichende Radinfrastruktur zu schaffen, wird dabei immer wieder betont. Kommunalpolitiker sind herzlich eingeladen, am STADTRADELN teilzunehmen, um zu sehen, wo vielleicht Verbesserungsbedarf besteht. Auch die Bürger können über das RADar! Störstellen melden. Übrigens, das STADTRADELN wird seit 2008 vom Klima-Bündnis organisiert – und das mit über 1.700 Mitgliedern aus 27 europäischen Ländern. Letztes Jahr haben rund 300.000 Menschen aus fast 900 Kommunen zusammen etwa 60 Millionen Kilometer geradelt. Wahnsinn, oder?
Der Weg zur Radstadt
In Krummendiek, einem kleinen Ort mit nur 87 Einwohnerinnen, wird das Radfahren großgeschrieben. Bürgermeisterin Nicole Ingwersen-Britt eröffnete das diesjährige Stadtradeln und möchte die Spitzenposition aus dem letzten Jahr verteidigen. Da die Nachbarkommunen nah beieinander liegen, ist das Fahrrad das bevorzugte Verkehrsmittel. André Muno, Geschäftsführer von Klima-Bündnis Services, hebt die Bedeutung einer gut ausgebauten Radinfrastruktur hervor. Nur so können Menschen dauerhaft zum Radfahren bewegt werden.
Die Daten, die durch die spezielle App generiert werden, helfen den Radverkehrsplanerinnen, den Verkehrsfluss besser zu analysieren und die Infrastruktur gezielt zu verbessern. Die anonymisierten Streckenaufzeichnungen sind auf dem Bike Monitor-Portal verfügbar und bieten wertvolle Einblicke. Im vergangenen Jahr nahmen über 1,2 Millionen Menschen aus 3.013 Kommunen am Stadtradeln teil und legten gemeinsam beeindruckende 237 Millionen Kilometer zurück. Ein Erfolg, der zum Nachdenken anregt und zeigt, wie wichtig das Radfahren für unsere Gesellschaft ist.
Also, liebe Solinger, schnallt euch den Helm auf und schwingt euch aufs Rad! Lasst uns gemeinsam die Kilometer sammeln und dabei noch etwas für unsere Umwelt tun. Wer weiß, vielleicht sind wir ja die nächsten, die die eine Million Kilometer knacken!