Am Mittwochabend, dem 28. Mai 2026, fand in der Halle 1 an der Hermannstraße in Radevormwald ein ganz besonderes Ereignis statt. Die Trainer der 1. Damen-Mannschaft der HSG Radevormwald/Herbeck, Marc Richter und Ulrich Schmitz, hatten ein Benefizspiel organisiert, um der Stiftung MPS zu helfen. Der Anlass war tragisch: Der zwölfjährige Niklas aus Radevormwald, ein Junge mit einem strahlenden Lächeln, war an der seltenen Stoffwechselerkrankung MPS Typ II verstorben. Seine Geschichte hatte viele Menschen berührt und motivierte sie, sich zu engagieren.

Die Halle war bis auf den letzten Platz gefüllt – 400 Eintrittskarten waren verkauft worden, und einige Besucher mussten sogar weggeschickt werden. Das zeigt nur, wie wichtig den Menschen der gute Zweck war. Bürgermeister Dejan Vujinovic begrüßte das Publikum mit herzlichen Worten, während das Duo „100 Prozent“ mit Carmen und Daniel Falk für die musikalische Untermalung sorgte. Daniel, der die Nationalhymne auf der Trompete spielte, sorgte für einen feierlichen Rahmen. Man hörte Gelächter, das Brutzeln vom Grillstand und das Klappern von Snackverpackungen, während die Menschen sich für die Tombola begeistert um die Preise drängten.

Ein Tag voller Emotionen

Das Spiel selbst war ein Freundschaftsspiel zwischen der HSG Radevormwald/Herbeck und dem HSV Solingen-Gräfrath, wobei der Fokus eindeutig auf dem Sammeln von Spenden für die Stiftung lag, die sich der Erforschung von MPS widmet. Die Gräfrather Damen spielen in der 2. Bundesliga, während die Herbecker Damen in der Regionsoberliga aktiv sind. Ein kleiner, aber feiner Unterschied, der die Zuschauer jedoch nicht davon abhielt, für den guten Zweck zu jubeln. Der achtjährige Marvin, ein aufmerksamer Zuschauer, wusste genau, dass es hier um mehr ging als nur um ein Spiel – das hat ihn sichtlich begeistert.

Tina Richter, ein Mitglied der HSG und die Frau von Marc Richter, hob hervor, wie sehr die Geschichte von Niklas die Menschen bewegt hat. Es war nicht nur ein Spiel; es war eine Zusammenkunft, die die Gemeinschaft stärkte und den Zuschauern die Möglichkeit gab, etwas Gutes zu tun. Und die Parkplatzsituation rund um das Schulzentrum? Nun ja, die war ein weiteres Zeichen für das große Interesse und die Unterstützung, die die Veranstaltung erhielt.

Ein Zeichen der Solidarität

Die Einnahmen des Abends fließen vollständig in die Stiftung MPS, nachdem die Ausgaben abgezogen wurden. Es zeigt, wie sehr die Menschen bereit sind, sich für einen guten Zweck einzusetzen. Auch wenn es ein sportliches Event war, stand der Zusammenhalt im Vordergrund. Ein solches Engagement ist besonders wichtig, gerade in Zeiten, in denen man manchmal das Gefühl hat, dass die Menschlichkeit auf der Strecke bleibt.

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Die HSG Rade/Herbeck sucht zudem Verstärkung für ihre C-Mädchen aus den Jahrgängen 2012/13. Wer Lust hat, dienstags und donnerstags zu trainieren, ist herzlich eingeladen. Es ist eine wunderbare Gelegenheit, Teil dieser engagierten Gemeinschaft zu werden.